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Gabler, W. (1999). Frenkel-Brunswik, Else: Studien zur autoritären Persönlichkeit. Ausgewählte Schriften. Hg. u. eingeleitet von Dietmar Paier, übers. von Bertram F. Malle. Graz/Wien (Nausner & Nausner) 1996 (Bibliothek sozialwissenschaftlicher Emigranten; 3). 328 Seiten, 80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 53(1):91-93.

(1999). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 53(1):91-93

Frenkel-Brunswik, Else: Studien zur autoritären Persönlichkeit. Ausgewählte Schriften. Hg. u. eingeleitet von Dietmar Paier, übers. von Bertram F. Malle. Graz/Wien (Nausner & Nausner) 1996 (Bibliothek sozialwissenschaftlicher Emigranten; 3). 328 Seiten, 80 DM.

Review by:
Wolfgang Gabler

Die mit Ausgewählten Schriften Marie Jahodas gestartete Reihe der Bibliothek sozialwissenschaftlicher Emigranten (vgl. meine Rezension in Psyche, 50, S. 955-956) findet — nach Aufsätzen Emil Lederers — ihre Fortsetzung mit einigen erstmals ins Deutsche übersetzten Arbeiten der Psychologin Else Frenkel-Brunswik (1908-1958). Sie ist vermutlich im besten Fall als Mitarbeiterin bei Adornos Studien zum autoritären Charakter bekannt. Deshalb ist bereits jetzt als ein Verdienst der Bibliothek zu würdigen, daß sie das klischierte Bild von »Adornos Studien …« durch die Darstellung von originären Leistungen der daran Beteiligten differenziert.

Frenkel-Brunswik war nicht nur für die den Studien zugrundeliegenden Interviews, wie sie schreibt, »hauptverantwortlich« (S. 239), sondern auch eine hervorragende Theoretikerin der sog. »Einheitswissenschaft«, eines integrativen Wissenschaftskonzepts, das gewissermaßen Resultante ihrer kognitiven Prägungen war. Als Studentin und spätere Mitarbeiterin am Wiener Psychologischen Institut Charlotte und Karl Bühlers hatte sie die Theorie des Behaviorismus und die Methodologie des logischen Empirismus ebenso kennengelernt wie die rigide Abgrenzung von der Psychoanalyse. Doch die scheinbar »objektive« Registrierung von Oberflächenerscheinungen wie dem manifesten Verhaltenseffekt genügte der Psychologin bald nicht mehr, wenn dabei »die grundlegenden Motivationsmuster« (S.

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