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Becker, D. (1999). Tijdschrift voor Psychoanalyse, 1998, Hefte 1 und 2. Psyche – Z Psychoanal., 53(4):392-395.

(1999). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 53(4):392-395

Internationale Zeitschriftenschau

Tijdschrift voor Psychoanalyse, 1998, Hefte 1 und 2

Dieter Becker

Die Tijdschrift voor Psychoanalyse erscheint im vierten Jahrgang, ist also noch recht jung. Sie löst zwar nicht das Psychoanalytisch Forum ab, ist aber dennoch als Nachfolgerin dieser Zeitschrift zu betrachten. Diese wurde von dem Nederlands Psychoanalytisch Genootschap herausgegeben, jedoch publizierten darin auch Mitglieder anderer psychoanalytischer Verbände im niederländischen Sprachraum. Das Genootschap entspricht etwa der DPG in Deutschland. Zwischen ihm und der Nederlandse Vereniging voor Psychoanalyse (die der DPV entspricht) gab es bis vor etwa zehn Jahren eine strenge Trennung, die jedoch jetzt kaum noch eine Rolle spielt, zumal das Genootschap inzwischen Mitglied der IPA geworden ist. Gemeinsame wissenschaftliche Veranstaltungen sind, organisiert vom Psychoanalytisch Institut Utrecht (ein Institut des Genootschap), seit einer Reihe von Jahren in bestem Einvernehmen möglich. Die komplizierte Geschichte der psychoanalytischen Bewegung (ihrer Vertreter und ihrer Spaltung nach dem Zweiten Weltkrieg) in den Niederlanden ist in dem Buch Freud in Nederland von Harry Stroeken nachgezeichnet, das in Heft 1 dieses Jahrganges besprochen wird. Die Tijdschrift voor Psychoanalyse ist das Publikationsorgan von insgesamt sieben psychoanalytischen Vereinigungen aus Belgien und den Niederlanden. Verlegt wird sie vom Verlag BOOM, der auch die niederländische Freud-Ausgabe und eine Reihe anderer Bücher zur Psychoanalyse besorgt. Der Umfang eines Heftes umfaßt ungefähr 60 Seiten mit zwei bis drei Hauptartikeln, Kongreßberichten, Buchbesprechungen und Stellungnahmen, eben das, was in einer wissenschaftlichen Zeitschrift, die auch über das Verbandsgeschehen unterrichten will, anzutreffen ist.

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