Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To quickly go to the Table of Volumes from any article…

PEP-Web Tip of the Day

To quickly go to the Table of Volumes from any article, click on the banner for the journal at the top of the article.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Zeul, M. (1999). Ferenczis Theorie über Weiblichkeit — einige Anmerkungen. Psyche – Z Psychoanal., 53(5):477-493.

(1999). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 53(5):477-493

Ferenczis Theorie über Weiblichkeit — einige Anmerkungen

Mechthild Zeul

Ferenczis Weiblichkeitstheorie, bruchstückhaft und unübersehbar an Freuds phallisch-monistischer Weiblichkeitstheorie angelehnt, ist der Autorin zufolge »hermetisch und unhinterfragbar in phylogenetische Urgründe« eingelassen. In seinem wissenschaftlich-phantasievollen Versuch einer Genitaltheorie von 1924 entfaltet Ferenczi seine ontogenetischen Überlegungen zur »Universalität des maternalen Regressionszuges«, der seine phylogenetischen Entsprechung im »thalassalen Regressionszug« findet. Die Mutter, bei Freud Objekt sexueller Begierde, ist bei Ferenczi überwiegend ein haltender, Allmacht versprechender Mutterleib, in den der Mann im Befruchtungsakt sehnsüchtig zurückkehrt. Die Frau sieht Ferenczi in der alleinigen Funktion als Mutter, und nur in passiver Identitifizierung mit dem Mann oder Kind kann auch sie ihre Sehnsucht zur Rückkehr in den Mutterleib befriedigen. Die Autorin diskutiert und kritisiert abschließend einige Ansätze moderner Theorien zur Weiblichkeit, die Ferenczis Reduzierung der Frau auf ihre mütterliche Funktion aufgegriffen und weiterentwickelt haben.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.