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Warsitz, R. (1999). Psychoanalyse und analytische Philosophie des Geistes — Zwei Seiten einer Medaille? Eine kritische Lektüre von Marcia Cavell. Psyche – Z Psychoanal., 53(6):597-608.

(1999). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 53(6):597-608

Buch-Essay

Psychoanalyse und analytische Philosophie des Geistes — Zwei Seiten einer Medaille? Eine kritische Lektüre von Marcia Cavell

Rolf-Peter Warsitz

Was ist das eigentlich — die Seele oder das Bewußtsein oder das Denken, auf deren Spuren die Freudsche Methode ihre Odyssee durchs Unbewußte unternimmt? Wörtlich verstanden ist eine wissenschaftliche Methode bekanntlich nichts anderes als ein Weg (met-hodos), und der Königsweg in den dunklen Kontinent, die Traumanalyse, ist seit den vorsokratischen Frühstadien der Denkgeschichte etwa in Heraklits Wort von den unergründlichen Weiten der Seele, die sich einzig im Traum andeuten, auch der Gegenstand der Philosophie.

Das Buch von Cavell stellt sich diese Frage mit sprachanalytischer Entschiedenheit; es kann ohne Übertreibung als Schlüsseltext für das Verhältnis von Psychoanalyse und Philosophie gelten. Schon der furiose Start, der die Grundbegriffe der sprachanalytischen Philosophie klärt (I. Teil), gibt dem Leser das Gefühl, endlich der Intertextualität des Gegenstands der psychoanalytischen Wissenschaft im Austausch mit ihren Nachbarwissenschaften auf die Spur zu kommen. Der II. Teil (»Nachdenken über Kinder«) konfrontiert die philosophische mit der empirisch-wissenschaftlichen Herangehensweise an die Entwicklung von Denk- und Affektstrukturen, während sich der III. Teil (»Irrationalitäten«) kritisch mit philosophisch problematischen Kategorien der Psychoanalyse wie dem »Primärprozeß«, der »Verdrängung« und der »Teilung des Selbst« auseinandersetzt.

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