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Tip: To see Abram’s analysis of Winnicott’s theories…

PEP-Web Tip of the Day

In-depth analysis of Winnicott’s psychoanalytic theorization was conducted by Jan Abrams in her work The Language of Winnicott. You can access it directly by clicking here.

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Blumenberg, Y. (1999). Juelich, Dierk (Hg.): Geschichte als Trauma. Festschrift für Hans Keilson zu seinem 80. Geburtstag. Frankfurt/Main (Nexus Verlag) 1991; Gießen (Psychosozial-Verlag) 1997. 2. Aufl., 191 Seiten, 38 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 53(11):1191-1193.

(1999). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 53(11):1191-1193

Juelich, Dierk (Hg.): Geschichte als Trauma. Festschrift für Hans Keilson zu seinem 80. Geburtstag. Frankfurt/Main (Nexus Verlag) 1991; Gießen (Psychosozial-Verlag) 1997. 2. Aufl., 191 Seiten, 38 DM.

Review by:
Yigal Blumenberg

Dieses Buch, das Aufsätze zum Antisemitismus und zu (Spät-)Folgen des Nationalsozialismus vereinigt, durchzieht eine bemerkenswerte, einzigartige Spannung: Die Geschichte des Judenhasses, der Nationalsozialismus und die Shoah können einerseits als eine ungeheuerliche Traumatisierung der Juden (als Andere und Fremde) verstanden werden. Dieses Geschehen bleibt aber sinnentleert, wenn andererseits nicht gesehen wird, daß mit der Diskriminierung, Erniedrigung, Verfolgung und Ermordung des Anderen und Fremden ein ursprünglicher und elementarer Akt der Selbsterniedrigung und Selbstzerstörung sich selbst angetan wird — »ein öffentlicher Harakiri« (F. Hebel, »Humanität: Ein gescheiterter Versuch?«, 1991, S. 165). Wie mir scheint, ist es gerade die den in diesem Band versammelten Aufsätzen gemeinsame inhärente Dialektik, aus der die Lektüre ihre Spannung bezieht und die den Leser für die Frage der Geschichte als Trauma, und d. h. für deren (Spät-)Folgen, zu interessieren, ja: zu involvieren vermag, ihn »dazwischen-sein-zu-lassen«.

So wird dieses in einer ersten Auflage im Jahre 1991 erschienene Buch tatsächlich zu einer Festschrift für Hans Keilson zu seinem 80. Geburtstag (er feiert in diesem Jahr, im Dezember 1999, seinen 90. Geburtstag); eine Festschrift, in der wissenschaftlich unterschiedlich identifizierte Autoren — Psychoanalytiker, Psychiater, Literaturwissenschaftler und Historiker — sich gleichsam stillschweigend um die Person Hans Keilsons und sein Werk zentrieren und es in seiner Vielfältigkeit und seinem Reichtum reflektieren.

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