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Leineweber, B. (1999). Schwarz, Gudrun: Eine Frau an seiner Seite. Ehefrauen in der »SS-Sippengemeinschaft«. Hamburg (Hamburger Edition) 1997. 303 Seiten, 58 DM.Gravenhorst, Lerke: Moral und Geschlecht. Die Aneignung der NS-Erbschaft. Freiburg (Kore) 1997. 403 Seiten, 52 DM.Brockhaus, Gudrun: Schauder und Idylle. Faschismus als Erlebnisangebot. München (Kunstmann) 1997. 334 Seiten, 36 DM.Wagner, Leonie: Nationalsozialistische Frauenansichten. Vorstellungen von Weiblichkeit und Politik führender Frauen im Nationalsozialismus. Frankfurt/M. (dipa-Verlag) 1996. 227 Seiten, 38 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 53(11):1203-1209.

(1999). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 53(11):1203-1209

Schwarz, Gudrun: Eine Frau an seiner Seite. Ehefrauen in der »SS-Sippengemeinschaft«. Hamburg (Hamburger Edition) 1997. 303 Seiten, 58 DM.Gravenhorst, Lerke: Moral und Geschlecht. Die Aneignung der NS-Erbschaft. Freiburg (Kore) 1997. 403 Seiten, 52 DM.Brockhaus, Gudrun: Schauder und Idylle. Faschismus als Erlebnisangebot. München (Kunstmann) 1997. 334 Seiten, 36 DM.Wagner, Leonie: Nationalsozialistische Frauenansichten. Vorstellungen von Weiblichkeit und Politik führender Frauen im Nationalsozialismus. Frankfurt/M. (dipa-Verlag) 1996. 227 Seiten, 38 DM.

Review by:
Bernd Leineweber

Ein verbreitetes Gefühl angesichts der jüngsten Debatte über die Akteure der nationalsozialistischen Massenverbrechen ist Ratlosigkeit: Wie konnte die Tatsache, daß sich »ganz gewöhnliche Deutsche« in Polizeieinheiten oder in der Wehrmacht an Vernichtungsaktionen gegen die Zivilbevölkerung beteiligten, so heftige Reaktionen auslösen? Das Wissen über diese Dinge ist nicht neu. Aber es ist offenbar in neuer Weise auf- und angenommen worden.

Wer nach Gründen dafür sucht, wird in der Literatur Anhaltspunkte finden, die während dieser auch jetzt noch keineswegs beendeten Debatte erschienen ist. Die Autorinnen, die sich hier zu Wort melden, zeigen, jede auf ihre Weise, Einstellungen zur nationalsozialistischen Vergangenheit, die etwas gemeinsam haben: die Suche nach Formen der »Annahme« der NS-Geschichte jenseits von Abwehrhaltungen, die auf deren historische Eingrenzung und die soziale Eingrenzung des Täterkollektivs, das den Nationalsozialismus getragen hat, zielen.

An dem letzten Punkt setzt Gudrun Schwarz an. Mit ihrem ausgezeichnet recherchierten, quellenreichen und um ausführliche Einzeldarstellungen angeordneten Buch über die Frauen führender SS-Männer unternimmt es die Mitarbeiterin des Hamburger Instituts für Sozialforschung — wie die von demselben Institut organisierte Ausstellung zu den Verbrechen der Wehrmacht —, mit einem Mythos aufzuräumen: dem Mythos der schuldlosen Frauen, die angeblich Opfer der nationalsozialistischen Männerherrschaft und eines für den Nationalsozialismus charakteristischen Antifeminismus waren.

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