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Tip: To see Abram’s analysis of Winnicott’s theories…

PEP-Web Tip of the Day

In-depth analysis of Winnicott’s psychoanalytic theorization was conducted by Jan Abrams in her work The Language of Winnicott. You can access it directly by clicking here.

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Haas, J. (2001). Bion, Wilfred R.: Transformationen. Aus dem Englischen übersetzt, eingeleitet und mit einem Glossar versehen von Erika Krejci. Frankfurt/M. (Suhrkamp) 1997. 245 Seiten, 48 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 55(2):184-187.

(2001). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 55(2):184-187

Buchbesprechungen

Bion, Wilfred R.: Transformationen. Aus dem Englischen übersetzt, eingeleitet und mit einem Glossar versehen von Erika Krejci. Frankfurt/M. (Suhrkamp) 1997. 245 Seiten, 48 DM.

Review by:
Johann-Peter Haas

Freud beendet Jenseits des Lustprinzips mit dem Rückert-Zitat: »Was man nicht erfliegen kann, muß man erhinken« (Freud, GW XIII, S. 69). Wie gut hätten sich diese Worte als Warnung für den Leser am Anfang von Bions Transformationen ausgenommen! Denn sich Bions ebenso eigen- wie tiefsinniges Buch zu erarbeiten heißt, es erhinken zu müssen, und zwar - am Rande des Erliegens! Aber die Erschöpfung, Verwirrung und Verzweiflung, die sich mitunter beim Studium des Textes einstellen, relativieren sich, wenn man bedenkt, daß der Autor seinen Leser an einer einzigartigen Expedition teilnehmen läßt. Er führt ihn in die unwegsamsten und abgründigsten Regionen der menschlichen Seele, zu O, ihrem Ursprung, wo Konstruktiv-Schöpferisches und Destruktiv-Psychotisches noch undifferenziert miteinander verwoben sind.

Diese Expedition stellt eine weitere Etappe von Bions ehrgeizigem Projekt dar, eine psychoanalytische Entwicklungsgeschichte des menschlichen Geistes zu entwerfen. Seine früheren Ergebnisse wurden bereits in Lernen durch Erfahrung (1962) und Elemente der Psychoanalyse (1963) niedergelegt. In Transformationen versucht Bion erneut und zum letzten Mal, sich seinem Forschungsgegenstand - dem »psychoanalytischen Objekt« - mit Hilfe von mathematischen Begriffen und einer systematisch-abstrakten Nomenklatur anzunähern. Als Ausgangspunkt seiner Erkundungsreise wählt er jetzt aber nicht mehr M.

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