Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To keep track of most cited articles…

PEP-Web Tip of the Day

You can always keep track of the Most Cited Journal Articles on PEP Web by checking the PEP Section found on the homepage.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Schröter, M. (2001). Weber, Kaspar: »Es geht ein mächtiges Sehnen durch unsere Zeit«. Reformbestrebungen der Jahrhundertwende und Rezeption der Psychoanalyse am Beispiel der Biografie von Ernst Schneider 1878-1957. Bern/Berlin etc. (Peter Lang) 1999. 447 Seiten, 17 Abb., 111 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 55(2):189-191.

(2001). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 55(2):189-191

Weber, Kaspar: »Es geht ein mächtiges Sehnen durch unsere Zeit«. Reformbestrebungen der Jahrhundertwende und Rezeption der Psychoanalyse am Beispiel der Biografie von Ernst Schneider 1878-1957. Bern/Berlin etc. (Peter Lang) 1999. 447 Seiten, 17 Abb., 111 DM.

Review by:
Michael Schröter

»In der freien Schweiz ist kürzlich ein Seminardirektor wegen Beschäftigung mit der Psychoanalyse seiner Stellung enthoben worden«, berichtet Freud in den Vorlesungen. Der Mann war Ernst Schneider, ein Pionier der psychoanalytischen Pädagogik, bis 1916 Leiter des Berner Lehrerseminars. Kaspar Weber hat seine Biographie geschrieben. Er zeigt darin zugleich, wie die Psychoanalyse am Anfang des 20. Jahrhunderts in ein breites Feld von Umbruchstendenzen eingebettet war und wie das ihre Rezeption mitbestimmte. Außerdem wirft er einiges Licht auf die Geschichte der Schweizer Psychoanalyse, über die wir noch viel zu wenig wissen, besonders auf Züge, die der frühen Schweizer Gruppe ein Eigenprofil geben: ihre enge Verflechtung mit der Pädagogik und mit sozialen Reformbestrebungen, auch von linksprotestantischer Seite, ihre Nähe zur akademischen Welt, die relative Unbefangenheit des Kontakts zwischen IPV-Vertretern und Psychotherapeuten anderer Richtung. Nicht zu vergessen eine Neigung zu Sezession und Selbständigkeit.

Schneider war zunächst Primarlehrer und studierte dann auf das gymnasiale Lehramt hin. Vier Semester verbrachte er am pädagogischen Seminar der Universität Jena. Daß er 1905, mit 27 Jahren, Direktor des Berner Lehrerseminars wurde, hatte er der Tatsache zu verdanken, daß er als einziger Kandidat eine »pädagogische Fachausbildung« vorweisen konnte.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.