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Leuzinger-Bohleber, M. Stuhr, U. Rüger, B. Beutel, M.E. (2001). Langzeitwirkungen von Psychoanalysen und Psychotherapien: Eine multiperspektivische, repräsentative Katamnesestudie. Psyche – Z Psychoanal., 55(3):193-276.

(2001). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 55(3):193-276

Langzeitwirkungen von Psychoanalysen und Psychotherapien: Eine multiperspektivische, repräsentative Katamnesestudie

Marianne Leuzinger-Bohleber, Ulrich Stuhr, Bernhard Rüger und Manfred E. Beutel

In Zeiten verstärkter Konkurrenz auf dem psychotherapeutischen Markt und knapper staatlicher Mittel wächst der Druck auf die Psychoanalyse, ihren Behandlungserfolg auch im Sinne evidenzbasierter Medizin nachzuweisen. In der folgenden Katamnesestudie - basierend auf einer repräsentativen Stichprobe aller ehemaligen Patienten, die bei DPV-Analytikern zwischen 1990 und 1993 ihre Behandlung beendet haben - stellen sich die Autoren dieser Herausforderung eines empirischen Nachweises der Langzeitwirkung von Psychoanalysen und psychoanalytischen Therapien, nicht ohne zugleich die prinzipiellen Einwände gegen derartige Erfolgsstudien ernst zu nehmen, nämlich: Sind Erfolge von Psychotherapien überhaupt empirisch meßbar? Wer beurteilt die Ergebnisse der Psychotherapie? Lassen sich randomisierte, kontrollierte Erfolgsstudien ethisch vertreten? Das Ergebnis ist eine methodenkritische Studie, die psychoanalytische, qualitative Beobachtungen aus den Katamneseinterviews mit quantitativen Verfahren kombiniert, also zum Statistischen Design und der Repräsentativität ebenso Stellung nimmt wie zum Studiendesign und methodischen Rahmen samt Vorgehen bei der Durchführung und multiperspektivischen Evaluation der Katamneseinterviews. Ausgewählte Ergebnisse zu Veränderungen durch die Behandlung, zur aktuellen Symptombelastung und Behandlungszufriedenheit sowie zu den Krankheitskosten demonstrieren nachdrücklich die Bedeutung der Studie.

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