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PEP-Web Tip of the Day

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von Rad, M. Klug, G. Huber, D. (2001). Unterwegs zum Wirksamkeitsnachweis von Psychoanalysen und Psychotherapien - Sisyphos zwischen therapeutischer Scylla und methodischer Charybdis. Ein Kommentar aus der Sicht der empirischen Psychotherapieforschung. Psyche – Z Psychoanal., 55(3):311-319.

(2001). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 55(3):311-319

Kommentar

Unterwegs zum Wirksamkeitsnachweis von Psychoanalysen und Psychotherapien - Sisyphos zwischen therapeutischer Scylla und methodischer Charybdis. Ein Kommentar aus der Sicht der empirischen Psychotherapieforschung

Michael von Rad, Günther Klug und Dorothea Huber

Nun hat auch bei den oft forschungsskeptischen Psychoanalytikern ein beachtlicher Bewußtseinswandel eingesetzt: Ergebnisforschung und Wirksamkeitsnachweise in einer der nichtpsychoanalytischen Öffentlichkeit kommunizierbaren Form werden - manchmal mehr nolens als volens- als notwendig akzeptiert. Dabei gerät der psychoanalytische Psychotherapie-Forscher von heute unausweichlich in ein letztlich nur kompromißhaft lösbares Dilemma, das sich - wie bei den Autoren der zu kommentierenden Studien - oft auch in der Person des Forschers wiederfindet: Spricht er als Psychoanalytiker mit einer bestimmten Theorie und untersucht unter diesem Gesichtspunkt eine ihm von der Praxis her vertraute Therapieform, oder analysiert er als methodischer Wissenschaftler nach international gültigen Standards möglichst theorieneutral eine bestimmte Datenlage? Pu der Bär, freundlicher Begleiter vieler Kinderträume, würde leise flüstern: »Bitte beides« - aber er darf nicht! Und die Kommentatoren, die sich in einer ähnlichen Konfliktlage befinden, auch nicht (von Rad, Senf u. Bräutigam 1998; Huber, Klug u. von Rad 1997, im Druck).

Denn entscheidet sich der Forscher einer geplanten Therapiestudie für einen experimentellen Ansatz - dann muß er auch dem methodischen Standard experimenteller Therapieforschung gerecht werden (also: prospektives prä-post Design; randomisierte Zuweisung; standardisierte Diagnostik und möglichst manualisierte therapeutische Praxis; multimodaler und multimethodaler Ansatz - der »goldene Standard«, wie ihn Sandell et al.

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