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Sabbadini, A. (2001). Psychoanalyse und ihre (Fehl)darstellung im Film — von Pabst über Hitchcock und Huston zu Brodys 1919. Psyche – Z Psychoanal., 55(4):422-428.

(2001). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 55(4):422-428

Film-Revue

Psychoanalyse und ihre (Fehl)darstellung im Film — von Pabst über Hitchcock und Huston zu Brodys 1919

Review by:
Andrea Sabbadini

Translated by:
Aus dem Englischen von Irmgard Hölscher

Als 1985 Hugh Brodys Film 1919 anlief, verglich ihn der Filmkritiker Philip French mit den drei klassischen Filmen über die Psychoanalyse (Pabsts Geheimnisse einer Seele, Hitchcocks Spellbound/Ich kämpfe um dich und Hustons Freud) und meinte, mit 1919 habe »die Annäherung des Kinos an Freud, die Psychoanalyse und deren Platz in der Geschichte zu einer gewissen Reife gefunden« (The Observer, 15. 12. 1985). Bevor ich auf Brodys Film näher eingehe, will ich zeigen, wie die drei von French erwähnten Filme — ein kleines, aber für uns wichtiges Sub-Genre des Spielfilms — unseren Beruf darstellen bzw. letztlich oft auch verzerren. Bei Georg Wilhelm Pabsts ästhetisch zwischen der klaustrophobischen expressionistischen Welt des Kammerspiels und der für seine besten Arbeiten charakteristischen Neuen Sachlichkeit angesiedeltem Film Geheimnisse einer Seele (1926) handelt es sich um ein experimentelles Projekt, das sein Publikum auf zugleich nachdenklich machende und visuell spannende Weise mit dem psychoanalytischen Verständnis psychischer Phänomene und ihrem merkwürdigen Idiom bekannt machen wollte. Dargestellt wird die Identitätskrise eines impotenten Professors (gespielt von Werner Krauss, dem Darsteller des verrückten Psychiaters und Doppelgängers in Das Kabinett des Dr. Caligari, 1919), der von Messern besessen ist und unter dem Drang leidet, seine geliebte Frau zu töten, auf deren Beziehung zu einem aus dem Ausland zu Besuch gekommenen Cousin er eifersüchtig ist.

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