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Klein, R. (2001). Huppertz, Michael: Schizophrene Krisen. Bern/Göttingen/Toronto/Seattle (Verlag Hans Huber) 2000. 286 Seiten, 49,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 55(5):534-537.

(2001). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 55(5):534-537

Buchbesprechungen

Huppertz, Michael: Schizophrene Krisen. Bern/Göttingen/Toronto/Seattle (Verlag Hans Huber) 2000. 286 Seiten, 49,80 DM.

Review by:
Richard Klein

Im Umgang mit schizophrenen Patienten hat sich eine veränderte psychiatrische Praxis durchgesetzt. Die Therapie verlagert sich zunehmend in den ambulanten und rehabilitativen Bereich. Der Patient begegnet in der Regel nicht als dauerhospitalisierter Kranker, der sein ganzes Leben in einer eigenen äußeren und inneren Welt verbringt, sondern als Mensch, der mit großer Wahrscheinlichkeit seine akute Symptomatik wieder verliert, unbeschadet dessen, daß er mit Folgeerscheinungen zu kämpfen hat und mit dem Risiko der Wiedererkrankung leben muß. Entsprechend hat der Arzt sehr viel mehr als früher mit präpsychotischen Verfassungen und Krisen zu tun als mit voll entwickelten manifesten Psychosen.

Zugleich scheint es aber, daß die Begriffe, mit denen Psychiater und Psychoanalytiker über die Schizophrenie sprechen, eben diese Entwicklung der therapeutischen Praxis nicht oder nur unzureichend nachvollziehen. Auch wenn die Forschung sich zunehmend mit Phänomenen beschäftigt, die dem akuten Krankheitsgeschehen vorausgehen oder nachfolgen, so gilt doch, daß die entsprechenden theoretischen Modelle sich eher am Zustand der akuten Psychose und deren festen Defiziten orientieren als an den vergleichsweise flüchtigen Prozessen, in denen die schizophrene Krise sich ankündigt, progrediert und ggf. abklingt. Generell geht die Tendenz dahin, nach vorausgegangenen oder »frühen« Grundstörungen zu suchen, die dann in der Erkrankung selbst offen, verstärkt oder »ganz« ausbrechen.

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