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Bohleber, W. (2001). Editorial. Psyche – Z Psychoanal., 55(9-10):865-868.

(2001). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 55(9-10):865-868

Editorial

Werner Bohleber

Hatten wir mit unserem letzten Doppelheft das Trauma in den Mittelpunkt gestellt und damit den Blick auf die Opfer der Gewalt gerichtet, so wenden wir uns in diesem Heft der anderen Seite zu, den Tätern und der Destruktivität. Zur Einführung in die Beiträge dieses Heftes möchte ich einige der wichtigsten Befunde und Linien herausgreifen, entlang deren sich die Thematik in der Psychoanalyse entfaltet hat. Ausgangspunkt sind die Erklärungsansätze für die menschliche Aggression. Sigmund Freud hat die Aggression zunächst als eine Komponente des Sexualtriebs angesehen, die seiner Durchsetzung dient. 1915 revidierte er diese Auffassung. Aggression wird nun u. a. als Bemächtigungstrieb zu einem Ausdruck des Selbsterhaltungstriebs. Bestimmte klinische Phänomene sowie die Schrecken des Ersten Weltkriegs und dessen sinnlose Destruktivität führten Freud 1920 zur Umformulierung seiner Triebtheorie und zur Konzeption der antagonistischen Lebens- und Todestriebe. Zum Repräsentanten des Todestriebs wird jetzt ein der Libido entsprechend energetisch konzipierter Aggressions- und Destruktionstrieb. Lebens- und Todestrieb treten nie rein auf, sondern stets in einem unterschiedlichen Mischungsverhältnis, das darüber entscheidet, inwieweit die Aggression eine schützende positive oder eine zerstörerische Funktion hat. Freud unterscheidet eine erotische Form, wie z.

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