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Metzger, H. (2001). Schon, Lothar: Sehnsucht nach dem Vater. Die Dynamik der Vater-Sohn-Beziehung. Stuttgart (Klett-Cotta) 2000. 327 Seiten, 38 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 55(11):1253-1254.

(2001). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 55(11):1253-1254

Buchbesprechungen

Schon, Lothar: Sehnsucht nach dem Vater. Die Dynamik der Vater-Sohn-Beziehung. Stuttgart (Klett-Cotta) 2000. 327 Seiten, 38 DM.

Review by:
Hans-G. Metzger

Um es gleich vorwegzunehmen: Ich habe die Lektüre des Buches mit großem Interesse begonnen. Es verspricht eine gründliche theoretische Darstellung der Bedeutung des Vaters für die Entwicklung des Kindes und vor allem sechs ausführliche nicht-klinische Interviews mit Kindern und Erwachsenen, die ohne Vater aufwachsen oder aufgewachsen sind. Mit diesen Interviews will der Autor dazu beitragen, den durchaus vorhandenen Mangel an Daten in der Forschung zur Bedeutung des Vaters zu schließen.

Befremdet hat mich dann allerdings bei der Lektüre, wie der Autor den Zugang zu den Interviewpartner gewählt und wie er die Untersuchung durchgeführt hat.

Die Beispiele beginnen auf einem Reiterhof, den die Tochter des Autors regelmäßig besucht. Hier sitzt der Autor mit der alleinerziehenden Mutter, die den Hof leitet, abends bei der Vesper am offenen Kamin und führt mit ihr Gespräche über deren Beziehung zu den beiden Vätern der Söhne. Mit den Söhnen wird am nächsten Tag in diesem privaten Rahmen unter allerlei Vorwänden der Versuch unternommen, projektive Kindertests durchzuführen. Als der Autor die Schwierigkeiten dieses Unterfangens realisiert, geht er mit ihnen schließlich sonntags in die Praxis seiner früheren Frau, um doch noch die Tests durchführen zu können. Dieser unkonventionelle Umgang setzt sich fort. Schon besucht am Wochenende eine weitere alleinerziehende Mutter und verbringt dort nach Gesprächen mit der Mutter den ganzen Sonntag alleine mit einem ihrer Söhne.

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