Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To report problems to PEP-Web…

PEP-Web Tip of the Day

Help us improve PEP Web. If you find any problem, click the Report a Problem link located at the bottom right corner of the website.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Heuft, G. (2001). Radebold, Hartmut: Abwesende Väter. Folgen der Kriegskindheit in Psychoanalysen (unter Mitarbeit von Hildegard Radebold). Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2000. 249 Seiten, 2 Abb., 68 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 55(11):1254-1256.

(2001). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 55(11):1254-1256

Radebold, Hartmut: Abwesende Väter. Folgen der Kriegskindheit in Psychoanalysen (unter Mitarbeit von Hildegard Radebold). Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2000. 249 Seiten, 2 Abb., 68 DM.

Review by:
Gereon Heuft

Der Nestor der Psychotherapie Älterer bleibt auch in seinem neuesten Buch einem aufklärerischen Ansatz treu. Nachdem er die psychoanalytische Praxis weitgehend aufgegeben hat und daher gegenüber seinen Patienten nicht mehr zu einer wohlverstandenen therapeutischen Abstinenz verpflichtet ist, stellt er nun seine umfangreichen Behandlungserfahrungen in beeindruckender Offenheit zur Verfügung. Galt diese Offenheit im Bericht über die erfolgreiche psychoanalytische Behandlung der zu Therapiebeginn 65jährigen Ruth Schweizer (Pseudonym der Patientin) der Reflexion spezifischer Übertragungs-/Gegenübertragungs-/Eigenübertragungsprozesse in der Behandlung Älterer (H. Radebold u. R. Schweizer, Der mühselige Aufbruch, Frankfurt/M. 1996), versucht der Autor hier im Verständnis des Leidens seiner Patienten an »traumatisierenden Gesamtkonstellationen, die nur vor dem geschichtlichen Hintergrund interpretierbar sind«, den Leser einen entscheidenden Schritt weiterzuführen.

Ab 1985 begann Radebold, die Entwicklungs- und Veränderungsmöglichkeiten von über 45jährigen in langfristigen Psychoanalysen und Psychotherapien zu untersuchen. Zu seinem Erstaunen fragten mehr Männer als Frauen eine derartige Behandlung nach. Und alle verfügten über die Erfahrung eines abwesenden Vaters und fast alle über eine durch die Ereignisse der Kriegs- und Nachkriegszeit beeinträchtigte Entwicklung.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.