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Raguse, H. (2002). Die Wiederkehr des Moses. Psyche – Z Psychoanal., 56(2):172-189.

(2002). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 56(2):172-189

Buch-Essays

Die Wiederkehr des Moses

Hartmut Raguse

Freuds Spätschrift Der Mann Moses und die monotheistische Religion (1939a) ist seit einiger Zeit ins helle Licht des Interesses gerückt. Äußere Gründe mögen dazu beigetragen haben, vor allem die Entdeckung von Freuds unveröffentlichtem Entwurf von 1934 mit einem bisher gänzlich unbekannten Vorwort. Auch die vieldiskutierte Frage nach der Bedeutung des Judentums für Freud und die Psychoanalyse könnte möglicherweise von einem genaueren Studium dieser für ihren Autor so wichtigen Schrift beantwortet werden. Aber vor allem zwei neuere Bücher zu Freuds Moses von Yerushalmi (1991) und Grubrich-Simitis (1991) haben fast über Nacht zu einer Popularität dieses Textes beigetragen, wie sie gegenwärtig allenfalls noch die Traumdeutung hat — und das vor allem wegen des hundertjährigen Jubiläums im Jahre 2000. Dabei war diese Schrift von Freud zuvor eher so etwas wie ein illegitimes Kind, dessen man sich fast schämen mußte. Dazu trugen vor allem zwei »Skandale« bei. Erstens hatte Freuds Behauptung — und das im Jahre 1938 —, Moses sei kein Jude, sondern ein Ägypter gewesen, sofort nach dem Erscheinen Entsetzen ausgelöst, und zweitens war die gesamte Geschichtskonstruktion unhaltbar, ein Mißbrauch der Psychoanalyse, um dort einen Anschein von Wahrheit zu konstruieren, wo es keine genügenden Quellen gibt.

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