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Erdheim, M. (2002). Dreher, Anna Ursula: Empirie ohne Konzept? Einführung in die psychoanalytische Konzeptforschung. Stuttgart (Verlag Internationale Psychoanalyse) 1998. 215 Seiten, € 25.. Psyche – Z Psychoanal., 56(3):309-311.

(2002). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 56(3):309-311

Buchbesprechung

Dreher, Anna Ursula: Empirie ohne Konzept? Einführung in die psychoanalytische Konzeptforschung. Stuttgart (Verlag Internationale Psychoanalyse) 1998. 215 Seiten, € 25.

Review by:
Mario Erdheim

In der Psychoanalyse erheben heute eine Vielzahl konkurrierender, sich aber immer auch auf Freud berufender theoretischer Ansätze den Anspruch, normale und pathologische Entwicklungen von Individuen sowie von Gruppen beschreiben, verstehen, erklären und therapeutisch behandeln zu können. In dieser zuweilen als babylonisch bezeichneten Situation der Sprachverwirrung ist es daher begrüßenswert, mit einem Forschungsansatz bekannt gemacht zu werden, der diesen Zustand nicht verleugnet oder durch einen theoretischen Parforce-Ritt zu überwinden trachtet, sondern einen methodischen Beitrag leistet, um mit dieser Vielfalt besser — klärend — umzugehen. Drehers Begründung der Notwendigkeit systematischer konzeptueller Forschungsprogramme in der Psychoanalyse liest sich zugleich als klare, konzise Einführung in das allgemeinere Thema »Forschung in der Psychoanalyse« und mündet in die Diskussion vorliegender konzeptueller Forschungsansätze, die der Verwendung psychoanalytischer Konzepte, speziell auch in der klinischen Situation, nachgehen.

Um das Wechselspiel von Empirie und Theorie in der Psychoanalyse angemessen zu erfassen, müßte ein Instrumentarium eingesetzt werden, daß nicht allein formalen Sprachspielen oder den Maximen der quantitativ-empirischen Methoden verhaftet bleibt, sondern das den Gehalt psychoanalytischer Konzepte zu erforschen, zu erhalten und zu verändern trachtet.

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