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PEP-Web Tip of the Day

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Buchholz, M.B. (2002). Ruff, Wilfried, und Sebastian Leikert: Therapieverläufe im stationären Setting: eine psychoanalytische Untersuchung zur Prozeßqualität. Gießen (Psychosozial-Verlag) 1999. 252 Seiten, € 34,90.Seidler, Günter H.: Stationäre Psychotherapie auf dem Prüfstand: Intersubjektivität und gesundheitliche Besserung. Bern/Göttingen/Toronto (Huber) 1999. 268 Seiten, € 32,95.. Psyche – Z Psychoanal., 56(5):495-497.

(2002). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 56(5):495-497

Ruff, Wilfried, und Sebastian Leikert: Therapieverläufe im stationären Setting: eine psychoanalytische Untersuchung zur Prozeßqualität. Gießen (Psychosozial-Verlag) 1999. 252 Seiten, € 34,90.Seidler, Günter H.: Stationäre Psychotherapie auf dem Prüfstand: Intersubjektivität und gesundheitliche Besserung. Bern/Göttingen/Toronto (Huber) 1999. 268 Seiten, € 32,95.

Review by:
Michael B. Buchholz

Nach einer Studie von Schepank soll es in der alten Bundesrepublik mehr stationäre Psychotherapie-Betten geben als in der übrigen Welt insgesamt. Diese besondere Entwicklung wird von den einen als Ausdruck immenser Fortschrittlichkeit und Fürsorglichkeit für schwer erkrankte Menschen betrachtet, von den anderen jedoch eher kritisch gesehen als Folge eines hypertrophierenden Medizinsystems. In Zeiten von Gesundheitsreformen und Geldmangel müssen viele Krankenhäuser, die bisher stationär psychotherapeutisch spezialisiert waren, um ihr Überleben kämpfen. Eine dabei eingeschlagene Strategie besteht darin, Eigenständigkeit gegenüber ambulanten Angeboten und Besonderheiten der Wirksamkeit und Wirkungsweise nachzuweisen. Mit der von Markus Bassler initiierten sog. »Mainzer Werkstatt« hat sich zudem seit Jahren ein eigener Diskussionsund Forschungszusammenhang auf diesem Feld etabliert. Beide Bücher gehören in diesen aktuellen Kontext, können aber durchaus als selbständige Untersuchungsstrategien mit herausragenden Befunden angesehen werden. Mit ihnen liegen eindrucksvolle empirische Studien zur stationären Psychotherapie vor. Das ist, soviel sei in Zeiten verschärfter Qualitätssicherung schon vorweg gesagt, nicht wenig.

Ruff und Leikert studieren aufwendig 47 Therapieverläufe. Aufwendig heißt: mit qualitativen Mitteln. Es werden mit Therapeuten und Patienten Abschlußinterviews durchgeführt, die ebenso transkribiert werden wie die Diskussionen der Forschergruppe in der Klinik, deren Direktor Ruff ist. Die Transkripte werden entsprechend dem Konfliktverständnis bzw. dessen Entwicklung und dem Behandlungsverlauf beurteilt mit dem Ziel, eine übergreifende Typisierung sowohl von Verläufen wie Patientengruppen zu erhalten.

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