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PEP-Web Tip of the Day

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Wurmser, L. (2002). Fabricius, Dirk: Selbst-Gerechtigkeit. Zum Verhältnis von Juristenpersönlichkeit, Urteilsrichtigkeit und »effektivere Strafrechtspflege«. Baden-Baden (Nomos Verlagsgesellschaft). 520 Seiten, € 56.. Psyche – Z Psychoanal., 56(6):592-595.

(2002). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 56(6):592-595

Buchbesprechungen

Fabricius, Dirk: Selbst-Gerechtigkeit. Zum Verhältnis von Juristenpersönlichkeit, Urteilsrichtigkeit und »effektivere Strafrechtspflege«. Baden-Baden (Nomos Verlagsgesellschaft). 520 Seiten, € 56.

Review by:
Léon Wurmser

Ist das alte, doch nicht so ehrwürdige Prinzip »Strafe muß sein« wirklich den Problemen der Strafjustiz und der Kriminologie angemessen? Bewährt es sich in seiner Wirkung, gesellschaftlich wie individuell, als Abschreckung wie als Weg zur Resozialisierung? Ist es richtig, daß die emotionalen Seiten, die Subjektivität, sowohl beim Täter wie bei den im Gerichtswesen tätigen Juristen ausgeklammert und »neutralisiert« werden sollen?

Diese Art von Grundfragen der Rechtswissenschaft und Politik bewegten Dirk Fabricius, Professor für Strafrecht und Kriminalpolitik an der Goethe-Universität in Frankfurt, ein bedeutendes Buch zu schreiben, das vieles, was selbstverständlich erscheint, in Frage stellt und einen großen Wissensschatz aus der Soziologie, Philosophie und besonders auch der Psychoanalyse dazu benutzt, die Justizwissenschaft und die gerichtliche Praxis auf eine solidere Basis zu stellen. Auf langem, oft nicht leicht zu folgendem Weg der Argumentation kommt er zu folgenden zusammenfassenden Aussagen: »Die zentrale Frage dieser Arbeit, welche Bedeutung die Subjektivität des Strafjuristen oder der Strafjuristin - wie immer - für sein/ihr Wohlbefinden und für die Qualität des Kriminalprozesses hat, wird beantwortet: Sein Selbstverständnis, seine Selbstbeurteilung, seine Fähigkeit, mit emotional bedeutsamem Material menschlich, d.

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