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Vogt, R. (2002). Lohmann, Hans-Martin: Sigmund Freud. Reinbek bei Hamburg (Rowohlt Taschenbuch Verlag) 1998. 160 Seiten, € 7,50 Euro, geb. € 10,50.. Psyche – Z Psychoanal., 56(11):1170-1171.

(2002). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 56(11):1170-1171

Buchbesprechungen

Lohmann, Hans-Martin: Sigmund Freud. Reinbek bei Hamburg (Rowohlt Taschenbuch Verlag) 1998. 160 Seiten, € 7,50 Euro, geb. € 10,50.

Review by:
Rolf Vogt

Angesichts der umfangreichen biographischen Werke von Jones, Clark und Gay ist es sehr mutig, eine weitere Biographie über Freud zu schreiben. Was kann ein solcher Versuch dem Leser bieten, was die großen Bücher, vor allem das von Gay, nicht schon vorweggenommen haben? Ist es nicht ein tolldreistes Unterfangen, die ungewöhnliche Balance von Detailgenauigkeit, persönlicher Biographie, Werk- und Wirkungsgeschichte, historischer Einbettung in übergreifende Zusammenhänge, kurz: die außerordentliche Komplexität und kritische Differenziertheit der Darstellung von Peter Gay überbieten zu wollen? Hans-Martin Lohmann bewegt anscheinend keine solche Intention. Er äußert sich selbst nicht über die Motivierung und den Ort seines Buches innerhalb des bekannten Genres zur Freudbiographik. Es läßt die Fakten sprechen: »Der Mann und sein Werk. Ein biographischer Abriß als Abriß der Psychoanalyse« heißt die Überschrift über den 90 Seiten des Hauptteils seines Werkes; die weiteren 70 Seiten sind der »Psychoanalyse nach Freud«, Literaturverzeichnis, Zeittafel und Register gewidmet.

Die Beschreibung von Freuds Leben und Werk auf 90 Seiten: diese Kürze ist das Besondere, was das Lohmannsche Buch von den großen Biographien zunächst abhebt und einen Wiederholungscharakter vermeidet. Aber auch unter dieser Perspektive erscheint Lohmanns Büchlein als kühnes Unterfangen, da es prima vista fraglich ist, ob der geringe Umfang überhaupt substantielle Aussagen ermöglicht.

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