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Danckwardt, J.F. (2002). König, Hartmuth: Gleichschwebende Aufmerksamkeit und Modellbildung. Eine qualitativ-systematische Einzelfallstudie zum Erkenntnisprozess des Psychoanalytikers. Ulm (Ulmer Textbank) 2000. 529 Seiten. € 22,50.. Psyche – Z Psychoanal., 56(11):1180-1182.

(2002). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 56(11):1180-1182

König, Hartmuth: Gleichschwebende Aufmerksamkeit und Modellbildung. Eine qualitativ-systematische Einzelfallstudie zum Erkenntnisprozess des Psychoanalytikers. Ulm (Ulmer Textbank) 2000. 529 Seiten. € 22,50.

Review by:
Joachim F. Danckwardt

Dieses Buch hat 529 Seiten und wiegt 875 Gramm: ein opus magnum. Sein inhaltliches Gewicht setzt ein sorgfältig gewähltes Umschlagmotiv künstlerisch in Szene. Es ist die Abbildung eines Aquarells von Hans Peter Reuter von 1989. Es trägt den Titel »LICHTRAUM 500«. Der Betrachter nimmt eine zwischen Hell und Dunkel, Weiß und Blau in den Raum gestaffelte säulenartige »ungewisse Schwebe« (S. 284/295) wahr. Sie mag an das dynamische Logo des Nachrichtensenders N-TV erinnern. König veranschaulicht damit den »aktiv imaginierenden Feldwechsel« (S. 295), seine vertiefte Auffassung eines Charakteristikums des psychoanalytischen Erkenntnisprozesses: die gleichschwebende Aufmerksamkeit. Sie wurde von ihrem Begründer, Sigmund Freud, 1900 und 1912 als zentraler Bestandteil der psychoanalytischen Haltung herausgearbeitet. Sie stand und steht entgegengesetzt zur hochbewußten und fokalisierten Arbeitsweise der westlichen Denk- und Wissenschaftstradition. Mit Hilfe der gleichschwebenden Aufmerksamkeit, die vor allem die Emotionalität als Teil unseres aktiven wie passiven Lebens in den Erkenntnisprozeß integriert, bemüht sich der Psychoanalytiker um das Erhaschen des Unbewußten und seiner »alternativen, nicht prozessierten Sinnpotentiale« (S. 219), also um Deutungsoptionen und Gegensatzbildungen zu häufig rasch verfestigten »selektiven Sinnkonstruktionen« anderer Therapieformen.

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