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Müller-Pozzi, H. (2002). Altmeyer, Martin: Narzissmus und Objekt. Ein intersubjektives Verständnis der Selbstbezogenheit. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2000. 239 Seiten, € 23,90.. Psyche – Z Psychoanal., 56(11):1185-1188.

(2002). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 56(11):1185-1188

Altmeyer, Martin: Narzissmus und Objekt. Ein intersubjektives Verständnis der Selbstbezogenheit. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2000. 239 Seiten, € 23,90.

Review by:
Heinz Müller-Pozzi

Das psychoanalytische Konzept des Narzißmus ist eine Herausforderung geblieben, seit Freud 1914 dessen Einführung in früheren Arbeiten kommentiert und thematisch erweitert hat. Die umfangreiche Literatur zum Thema macht schwindeln und ermüdet allmählich durch Redundanz. Es ist der Untertitel von Altmeyers Monographie, »Ein intersubjektives Verständnis der Selbstbezogenheit«, die meine Neugier weckte. Der Begriff der »Intersubjektivität« ist mittlerweile zum Modewort avanciert und sein inflationärer, oft wenig reflektierter Gebrauch zwingt, genau hinzusehen, wie ein Autor den Begriff gebraucht, der inzwischen — Mode hin, Mode her — unverzichtbar geworden ist.

Das Buch, dies vorweg, ist interessant, informativ und leserfreundlich. Was Altmeyers Zugriff von den gängigen Theoretikern des Narzißmus, d. h. in erster Linie von Grunberger, Kernberg und Kohut unterscheidet, ist seine Konzentration auf die metapsychologische Ebene, auf der er das Hauptproblem der psychoanalytischen Narzißmustheorie ortet. Die klinische Dimension der sog. narzißtischen Störungen streift er lediglich in einem kurzen Kapitel (S. 30ff.). Er entzieht sich explizit dem selbstreferenziellen Theorie-Empirie-Zirkel und macht en passant ein paar treffende Bemerkungen zur gängigen Praxis vieler psychoanalytischer Autorinnen und Autoren, zur Begründung theoretischer Erklärungen Ausschnitte aus der analytischen Arbeit herbeizuziehen, und berührt damit ein heikles Dilemma psychoanalytischer Forschung (S.

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