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Brosig, B. Decker, O. (2005). Unheimlich schön — Zur Dynamik der ästhetischen Erfahrung. Beiträge der Revue Française de Psychanalyse 67, Band 2, 2003: »Esthétique«. Psyche – Z Psychoanal., 59(1):66-71.

(2005). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 59(1):66-71

Internationale Zeitschriftenschau

Unheimlich schön — Zur Dynamik der ästhetischen Erfahrung. Beiträge der Revue Française de Psychanalyse 67, Band 2, 2003: »Esthétique«

Review by:
Burkhard Brosig

Oliver Decker

Mit der Ästhetik, als einer Wissenschaft vom »Schönen«, beschäftigt sich die Psychoanalyse seit ihren Anfängen. Für Freud waren es beispielsweise bestimmte, zunächst rätselhaft erscheinende Konstellationen in der Haltung des Moses im Papst-Julius-Grabmahl von Michelangelo, die ihn dauerhaft zu faszinieren verstanden. Das Motiv des Vatermords bei Dostojewski wäre ebenfalls zu nennen oder auch Freuds Versuch, Leonardo da Vinci als Künstler aus seinen Kindheitserinnerungen heraus biographisch-psychodynamisch zu erfassen. Die Ästhetik als »Sinneserfahrung« und die dabei wirksame Technik der Formen, Bewegungen und Rhythmen ist begrifflich von benachbarten Konzepten der Kreativität, der Sublimierung und der Symbolisierung als Funktion der Verarbeitung traumatischer Erfahrungen abzugrenzen. Die Konzepte überlappen und betonen zudem unterschiedliche metapsychologische Positionen, indem sie etwa objektpsychologische, triebtheoretische oder ichpsychologische Akzente setzen: Ist es im Bezugsrahmen von Winnicott die »Kreativität« und ihre Fähigkeit zur Bildung von Übergangsobjekten, die imponiert, so würde man triebdynamisch die Sublimierung unbewußter Impulse inden Vordergrund der Betrachtung stellen und aus ichpsychologischer Sicht die unterschiedlich ausgeprägte, teils auch sublimatorische Fähigkeit des Individuums zur Verdichtung in der Symbolisierung des traumatisch Erlebten herausheben.

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