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Leichsenring, F. (2005). Streeck, Ulrich: Auf den ersten Blick. Psychotherapeutische Beziehungen unter dem Mikroskop. Stuttgart (Klett-Cotta) 2004. 309 Seiten, € 30.. Psyche – Z Psychoanal., 59(1):84-86.

(2005). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 59(1):84-86

Streeck, Ulrich: Auf den ersten Blick. Psychotherapeutische Beziehungen unter dem Mikroskop. Stuttgart (Klett-Cotta) 2004. 309 Seiten, € 30.

Review by:
Falk Leichsenring

Streeck untersucht in seinem Buch die interaktionellen Aspekte von Psychotherapie. Daß Psychotherapie einen interaktionellen Prozeß darstellt, ist nicht neu: Interaktion stellt ein wesentliches Merkmal der Definition von Psychotherapie etwa bei Strotzka dar. Neu ist, daß dieses Verständnis in all seinen Konsequenzen durchdacht wird. So schreibt Streeck: »Psychotherapie ist Erzählen und Interaktion, genauer: Erzählen im Kontext von Interaktion« (S. 15). Dabei ist das Verhalten des Patientenmit dem des Therapeuten (und umgekehrt) untrennbar miteinander verknüpft: Das ist die Grundannahmeunddie » Botschaft« des Buches.

Diese Grundannahme hat mehrere zentrale Implikationen. Unter anderem betrifft sie die Wirkfaktoren der analytisch orientierten Psychotherapie. So läßt sich die Annahme nicht mehr aufrechterhalten, daß das Bewußtmachen verschütteter Kindheitserinnerungen den entscheidenden Wirkfaktor der analytisch begründeten Psychotherapie darstellt. Veränderungen, so Streeck (S. 12), erfolgen nicht in erster Linie über Erzählungen und Deutung, sondern über Interaktion: »Interaktion ist nicht das, was der eine tut und was der andere tut, sondern was der eine im Kontext des Verhaltens des anderen tut und umgekehrt, das Geschehen zwischen ihnen« (S. 85).

Streeck zeigt, wie die grundlegenden Prozesse der Selbst- und der Interaktions regulierung auch in psychotherapeutischen Behandlungen fortlaufend bewältigt werden müssen: »Therapeutische Prozesse, bei denen das Erzählen vorrangig ist, stehen in erster Linie mit der Selbstregulierung in Verbindung.

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