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Trenk-Hinterberger, S. (2005). Die Abbruchdrohung im psychoanalytischen Prozeß. Psyche – Z Psychoanal., 59(3):224-249.

(2005). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 59(3):224-249

Die Abbruchdrohung im psychoanalytischen Prozeß

Sabine Trenk-Hinterberger

In der vorliegenden Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie Abbruchdrohungen durch Patienten zu verstehen sind. Die Forschung hat bisher den Therapieabbruch untersucht, nicht die Drohung im Vorfeld, mit dem Ergebnis, daß aufgrund der Komplexität des Geschehens eindeutige Aussagen kaum möglich sind. Wie die Autorin ausführt, bedeutet die Abbruchdrohung ein Aufgeben des analytischen Dialogs durch den Patienten, sie wird hier als Agieren der negativen Übertragung aufgefaßt. Es schließt sich die Betrachtung offensiver wie auch defensiver Aspekte einer solchen Drohung an, die sich auf unterschiedlichen Niveaus psychischer Entwicklung interpretieren läßt. In der Kasuistik wird veranschaulicht, daß Angriff und Verteidigung in der Abbruchdrohung gleichermaßen inszeniert werden können, so daß der analytische Prozeß gravierend in Frage gestellt wird. Die Bedeutung der Abbruchdrohung, durch deren manipulativen Charakter der Analytiker unter starken Druck gerät, wird anhand dieser Fallstudie unter verschiedenen Aspekten betrachtet. Ob es zu einer neuen Objekterfahrung kommen kann, durch die sich der Abbruch vermeiden läßt, die negative Übertragung also nicht übermächtig wird, sollte als überaus komplexes Geschehen im Zusammenspiel vielfältiger psychischer Bewegungen gesehen werden.

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