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Raguse, H. (2005). Kritische Anmerkungen zu einer neuen Deutung des Moses des Michelangelo. Psyche – Z Psychoanal., 59(7):663-668.

(2005). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 59(7):663-668

Kontroverse

Kritische Anmerkungen zu einer neuen Deutung des Moses des Michelangelo

Hartmut Raguse

In seinem Buch-Essay hat Eickhoff das neue Buch von Frau Grubrich-Simitis mit großer Feinheit und Genauigkeit dargestellt. Dazu ist nichts hinzuzufügen. Aber er hat die Frage offen gelassen, ob die zentralen Ausführungen wirklich zutreffend sind. Und diese Frage scheint mir für einen Punkt ziemlich wichtig zu sein, nämlich für die These, die Grubrich-Simitis aus dem Buch von F.-J. Verspohl übernimmt. Danach soll der Ausdruck der Gestalt des Mose von Michelangelo wesentlich dadurch geprägt sein, daß Mose vorher von Gott die Mitteilung seines nahen Todes erhalten habe. Diese Interpretation prägt die letzten Kapitel ihres Buches, und wenn sie sich als unwahrscheinlich erweisen sollte, müßte manches vielleicht anders geschrieben werden.

Die Frage ist keine Spitzfindigkeit, sondern sie betrifft die Deutung der Mose-Statue des Michelangelo in ziemlich entscheidender Weise. Deren Deutungsgeschichte - Eickhoff referiert sie genau - ist geprägt durch eine zunehmende Annäherung an den entscheidenden biblischen Text. Hatten J. Burckhardt und S. Freud den Mose des Michelangelo noch im zornigen Gegenüber zum »Goldenen Kalb« und damit im 32. Kapitel des 2. Buches des Mose gesehen, so setzte sich allmählich die Einsicht durch, daß das nicht stimmen könne. Mose trage bereits die Hörner, die er erst im 33. Kapitel, beim 2. Aufstieg, erhalten habe, als er die neuen Gesetzestafeln an Stelle der zerbrochenen ersten erhielt.

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