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Bohleber, W. (2005). Zur Psychoanalyse der Depression. Erscheinungsformen - Behandlung - Erklärungsansätze. Psyche – Z Psychoanal., 59(9-10):781-788.

(2005). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 59(9-10):781-788

Editorial

Zur Psychoanalyse der Depression. Erscheinungsformen - Behandlung - Erklärungsansätze

Werner Bohleber

Depression gilt heute als eine der großen Volkskrankheiten. Obwohl sie schon immer weit verbreitet war und als affektive Gestimmtheit zur conditio humana gehörte, hat ihr Vorkommen in den letzten Jahrzehnten derart zugenommen, daß Schätzungen der WHO zufolge Depression in ca. 15 Jahren die zweithäufigste Erkrankung sein wird. Lange Zeit wurde sie als Störung mit einer relativ guten Behandlungsprognose angesehen. Doch in den letzten 20 Jahren hat sich die Einschätzung über Verlauf und Behandlung stark gewandelt. Ergebnisse der epidemiologischen Forschung zeigten, daß Depression eine wiederkehrende Störung ist und für eine beträchtliche Anzahl von Patienten (ca. 10-30%) chronisch wird. Außerdem finden wir Depression oft mit anderen Persönlichkeitsstörungen verbunden. Auch haben sich pharmakologische und kurzpsychotherapeutische kognitiv-behaviorale und psychodynamische Behandlungsansätze als nicht so erfolgversprechend erwiesen wie erhofft, was zu einem neuen Interesse an Langzeitbehandlungen geführt hat. Depressionen bilden heute eine der größten Patientengruppe in der psychoanalytischen Praxis: In der Katamnesestudie der DPV hatten die Diagnosen depressiver Störungen einen Anteil von ca. 27%. Obwohl sie als eine der psychoanalytisch am besten untersuchten Störungen gelten, ist die Differenzierung zwischen ihren verschiedenen Formen keineswegs einfach und noch nicht ausreichend gelöst.

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