Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To receive notifications about new content…

PEP-Web Tip of the Day

Want to receive notifications about new content in PEP Web? For more information about this feature, click here

To sign up to PEP Web Alert for weekly emails with new content updates click click here.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Hegener, W. (2005). 100 Jahre Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie. Sexualität im Zeitalter ihrer technologischen Reproduzierbarkeit. Psyche – Z Psychoanal., 59(11):1081-1106.

(2005). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 59(11):1081-1106

100 Jahre Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie. Sexualität im Zeitalter ihrer technologischen Reproduzierbarkeit

Wolfgang Hegener

100 Jahre nach dem Erscheinen der Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie soll der Frage nachgegangen werden, wie sich der historische Ausgangs- und Einsatzpunkt der psychoanalytischen Sexual- und Triebtheorie genauer bestimmen läßt. Der Autor versucht dies anhand einer Rekonstruktion der Geschichte der Sexualpathologie und Sexualwissenschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts aufzuzeigen, die mit der »Erfindung« und Thematisierung der in der Folge so genannten Homosexualität beginnt und mit der zunehmenden Normalisierung der perversen und frühkindlichen Sexualität endet. Er zeigt sodann im Rückgriff auf ein von Foucault entwickeltes theoretisches Raster, wie die Psychoanalyse diese Freisetzung und Normalisierung der nicht fortpflanzungsbezogenen Formen der Sexualität aufnimmt, aber auch bricht, indem siein die frühkindliche polymorph-perverse Lust das integrierende ödipale Gesetz einträgt, und dies in der Zeit seiner beginnenden Auflösung. Freuds Vorstellungen von einer fortpflanzungsbezogenen und nur relativen Geschlechterdifferenz verdeutlicht diese Bewegung. Nach einer kritischen Auseinandersetzung mit Laplanche schließt der Aufsatz mit einem Ausblick, nämlich mit der Frage, wie sich die rekonstruierte Entwicklung, die auf eine radikale Entkoppelung von Sexualität und Fortpflanzung hinausläuft, in gegenwärtigen Erscheinungen (Klons und Mannequins) verlängert und widerspiegelt.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.