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PEP-Web Tip of the Day

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Bohleber, W. (2005). Einführung in das Thema der PSYCHE-Tagung 2004: »Vergangenes im Hier-und-Jetzt oder: Wozu noch lebensgeschichtliche Erinnerung im psychoanalytischen Prozeß?«. Psyche – Z Psychoanal., 59S(Supplement):2-10.

(2005). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 59S(Supplement):2-10

Einführung in das Thema der PSYCHE-Tagung 2004: »Vergangenes im Hier-und-Jetzt oder: Wozu noch lebensgeschichtliche Erinnerung im psychoanalytischen Prozeß?«

Werner Bohleber

Die Gedächtnisforschung hat sich in den letzten Jahrzehnten als ein Gebiet entwickelt, in dem Natur- und Kulturwissenschaften sich treffen, wobei die Probleme lebensgeschichtlicher Erinnerung einen ihrer Schnittpunkte bilden. Auf dem Feld der Neurowissenschaften sind in den letzten Jahrzehnten bahnbrechende Entdeckungen gemacht worden, die unser Wissen über die Funktionsweise des Gehirns ernorm erweitert und auch revolutioniert haben. Sie fordern auch unsere Wissenschaft von der Psyche theoretisch und klinisch heraus. Die topologischen Modelle der Speicherung von Erinnerungen sind durch Modelle unterschiedlicher Erinnerungssysteme abgelöst worden und haben zu einer viel dynamischeren, flexibleren Auffassung von Erinnerung und Gedächtnis geführt. Auch werden derzeit durch Wissenschaft und pharmazeutische Industrie Medikamente entwickelt, mit denen Erinnern und Vergessen gezielt chemisch beeinflußt werden können. Eric Kandel, der für seine Forschungen zur Erinnerung mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, hat ein Protein entdeckt, das das Gedächtnis vorübergehend in ein fotografisches Supergedächtnis verwandeln kann. Diese Entdeckung wird derzeit für die Entwicklung eines Gedächtnismedikaments genutzt, und Kandel hofft, in ca. 5 Jahren vergeßlichen Menschen in der zweiten Lebenshälfte damit helfen zu können. Eine andere Entwicklung von Gedächtnismedikamenten zielt genau auf das Gegenteil, nämlich darauf, Erinnerungen auszulöschen.

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