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Zwiebel, R. (2007). Zwischen Abgrund und Falle. Filmpsychoanalytische Anmerkungen zu Alfred Hitchcock. Psyche – Z Psychoanal., 61(1):65-73.

(2007). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 61(1):65-73

Film-Revue

Zwischen Abgrund und Falle. Filmpsychoanalytische Anmerkungen zu Alfred Hitchcock

Review by:
Ralf Zwiebel

I

Die Filmpsychoanalyse ist auch hierzulande spätestens seit der Übersichtsarbeit von M. Zeul aus dem Jahre 1994 unter Psychoanalytikern auf ein ständig wachsendes Interesse gestoßen (Zeul 1994). Die Publikationen von G.O. Gabbard, A. Sabbadini, A. Mahler-Bungers und G. Schneider stellen nur eine Auswahl von wichtigen Arbeiten dar (Gabbard 2001; Sabbadini 2003; Zwiebel u. Mahler-Bungers 2006; Schneider 2006b). Gabbard (2001) betrachtet die Thematik von Film und Psychoanalyse als angewandte Psychoanalyse und beschreibt sieben Perspektiven, unter denen Filme gesehen werden können: als Beschreibung kultureller Mythologien im Sinne unbewußter, kollektiver Phantasien, als biographischer Ausdruck der Subjektivität des Filmkünstlers, als Reflexion von universellen, krisenhaften Entwicklungen, unter dem Aspekt der Beziehung von Film und Traum, als metapsychologische Analyse des betrachtenden Zuschauers, unter der Perspektive der Anwendung von psychoanalytischen Konzepten durch den Regisseur und schließlich als psychoanalytisch orientierte Charakteranalyse der Protagonisten. Psychoanalytische Filmbetrachtung setzt daher nach Gabbards Auffassung einen multidimensionalen Blick voraus. Gerade diese Multidimensionalität stellt jedoch eine besondere methodische Herausforderung dar und ist mit nicht unerheblichen Versuchungen verbunden, wie die Erfahrungen mit den immer beliebter werdenden öffentlichen Filmdiskussionen mit Psychoanalytikern belegen.

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