Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see who cited a particular article…

PEP-Web Tip of the Day

To see what papers cited a particular article, click on “[Who Cited This?] which can be found at the end of every article.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Lüscher, K. Heuft, G. (2007). Ambivalenz — Belastung — Trauma. Psyche – Z Psychoanal., 61(3):218-251.

(2007). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 61(3):218-251

Ambivalenz — Belastung — Trauma

Kurt Lüscher und Gereon Heuft

Übersicht: Versteht man eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) als Ausdruck der Desintegration intrapsychischer Verarbeitungskapazitäten angesichts schwerster Belastungen, bedarf es eines psychodynamisch integrierbaren Konzepts, das psychische Folgen von solchen schwersten Belastungen »oberhalb« oder »vor« einer solchen Desintegration beschreibt, da jenseits der Ausbildung einer PTSD weitaus mehr psychische Reaktionsmöglichkeiten des Individuums bestehen. Die Autoren schlagen vor, für das psychodynamische Verständnis dieser — oft auch verzögert auftretenden — psychischen bzw. psychosomatischen Reaktionen das Konzept der Ambivalenz beizuziehen. Dieser Vorschlag ist ein Versuch, dessen Potential besser zu nutzen. Unter Bezugnahme auf die Begriffsgeschichte wird ein aktuelles Verständnis erarbeitet. Dieses wird anschließend im Hinblick auf die lebenslangen Erfahrungen von durch den II. Weltkrieg schwer belasteten Kindern erprobt. Dann wird eine differenzierte operationale Definition von Ambivalenz unter Bezugnahme auf die Analyse von Generationenbeziehungen vorgeschlagen und in einem Modul zur differentiellen Diagnostik von Ambivalenzen in vier Feldern bzw. Modi (Solidarität, Emanzipation, Atomisierung, Kaptivation) konkretisiert. Dieses wird anhand des klinischen Beispiels der traumatischen Erfahrung eines Polizeibeamten beim Gebrauch einer Schußwaffe während der Ausübung seines Dienstes weiter expliziert. In der Diskussion wird die Tragweite der Analysen für das Verständnis von psychischen Reaktionen auf schwere Belastungen in psychodynamischer Perspektive und darüber hinaus für die Arbeit mit dem Konzept der Ambivalenz erörtert.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.