Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To use the Information icon…

PEP-Web Tip of the Day

The Information icon (an i in a circle) will give you valuable information about PEP Web data and features. You can find it besides a PEP Web feature and the author’s name in every journal article. Simply move the mouse pointer over the icon and click on it for the information to appear.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Eickhoff, F. (2007). Ein Rückblick auf den 34. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in Hamburg 1985. Psyche – Z Psychoanal., 61(4):394-403.

(2007). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 61(4):394-403

Ein Rückblick auf den 34. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in Hamburg 1985

Friedrich-Wilhelm Eickhoff

Vom 25. Juli bis zum 2. August 1985 fand der 34. Kongreß der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV) statt, der erste in Deutschland seit der Verfolgung der jüdischen Psychoanalytiker und der Ächtung der Psychoanalyse als »jüdischer Wissenschaft« im Nationalsozialismus. Thema des Kongresses war: Identifikation und ihre Schicksale. Zwar war der gesamte Kongreß vom Thema des Nationalsozialismus durchdrungen, aber ein spezifisches Interesse richtete sich an einem Vormittag auf die Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die Kinder von Opfern und Tätern mit Hilfe klinischen Materials (siehe unten!). Ich selbst konnte aus deutscher Sicht einen solchen Beitrag beisteuern und möchte im folgenden, ohne die Kasuistik im Detail wiederzugeben, den Prozeß meiner Auseinandersetzung mit einer Aufgabe, die mich außerordentlich herausforderte, skizzieren.

Im Juni 1971 besuchte Alexander Mitscherlich anläßlich der Ernennung Wolfgang Lochs zum ordentlichen Professor für Psychoanalyse die Tübinger Universität und hielt im überfüllten Festsaal eine Vorlesung über »Zwei Arten der Grausamkeit«, nämlich Grausamkeitslust und Grausamkeitsarbeit (Mitscherlich 1983), nach der Unfähigkeit zu trauern zusammen mit Margarete Mitscherlich eine andere höchst eindrucksvolle psychohistorische Anwendung der Psychoanalyse auf Probleme jenseits der Couch.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.