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Soldt, P. (2007). Fischer, Gottfried: Von den Dichtern lernen … Kunstpsychologie und dialektische Psychoanalyse. Würzburg (Königshausen & Neumann) 2005. 241 Seiten, € 29,80.. Psyche – Z Psychoanal., 61(5):535-537.

(2007). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 61(5):535-537

Buchbesprechung

Fischer, Gottfried: Von den Dichtern lernen … Kunstpsychologie und dialektische Psychoanalyse. Würzburg (Königshausen & Neumann) 2005. 241 Seiten, € 29,80.

Review by:
Philipp Soldt

Wer von diesem Buch vor allem eine systematische oder kategoriale Verhältnisbestimmung von Kunstpsychologie und dialektischer Psychoanalyse erwartet, wird möglicherweise enttäuscht werden. Der Band ist eher eine Zusammenstellung von überwiegend unabhängig voneinander entstandenen Aufsätzen und Vorträgen, die jeweils einzelne Aspekte der vom Autor verfolgten kunstpsychologischen und psychoanalytischen Auffassungen vorstellen. Das Ganze wird jedoch ein-und ausgeleitet und ist inhaltlich zusammengehalten durch mehrere Stränge, die sich auf verschiedenen Ebenen durch das Buch ziehen.

Ich will in dieser Besprechung vor allem auf den inhaltlichen Hauptaspekt eingehen, der das Buch interessant und überaus lesenswert macht: die Anwendung eines Modells von Dialektik auf den Gegenstand der Kunst.

Im Prinzip ist das Verständnis Fischers das folgende: Kunstwerke sind in einer kommunikationstheoretischen Lesart der Ästhetik solche Gegenstände, die geeignet sind bzw. vom Künstler in der Absicht geschaffen wurden, bei Betrachtern, Lesern usw. ästhetische Erfahrungen zu bewirken, zu ermöglichen, nahezulegen. Was aber sind ästhetische Erfahrungen? Fischer konzipiert sie analog zur Erfahrung in der psychoanalytischen Therapie, die er andernorts (vgl. Dialektik der Veränderung in Psychoanalyse und Psychotherapie. Modell, Theorie und systematische Fallstudie. Heidelberg [Asanger] 1996; Konflikt, Paradox und Widerspruch.

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