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Schneider, G. (2007). Ein »>unmöglicher< Beruf« (Freud) — das aporetische Prinzip in der Reflexion der psychoanalytischen Behandlungstechnik. Psyche – Z Psychoanal., 61(7):657-685.

(2007). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 61(7):657-685

Ein »>unmöglicher< Beruf« (Freud) — das aporetische Prinzip in der Reflexion der psychoanalytischen Behandlungstechnik

Gerhard Schneider

Übersicht: Der Autor hat in einem im letzten Jahr in der Psyche erschienenen Aufsatz die Entstehung und Entwicklung des Analysierens anhand der von ihm formulierten Aporie-These zu rekonstruieren versucht: Analysieren besteht darin, Analysieren möglich zu machen (Aporie: Ausweglosigkeit). Auf dieser Grundlage geht es in der hier vorliegenden Arbeit darum, konstitutive Bestandteile des Analysierens im Hinblick darauf zu untersuchen, ob sie nicht zugleich das Analysieren potentiell verunmöglichen (Aporetisierung). Im einzelnen werden untersucht: der Rahmen (Ereignis, transgressive Funktion), die Deutung (performativer Gehalt, Deutung als Objektbeziehung), die dritte Position (Nicht-Analysieren, Verwiesensein auf den Raum außerhalb der Sitzung), das analytische Paar (die grundlegende Andersartigkeit des Anderen). Dabei erweisen sich in allen diesen Fällen die aporetischen Unmöglichkeitskonstellationen potentiell als Keim des Werdens. Abschließend zeigt der Autor an zwei grundlegenden Beispielen (Afokalität und Fokalität; Technik und Individualisierung), daß der behandlungstechnische Diskurs mit der Gefahr einer fetischistischen Ich-Spaltung (Freud) imprägniert ist. Die Orientierung an der Konzeption der Aporetisierung fungiert als analytisches Gegenmittel dazu.

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