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May, U. (2007). Conci, Marco: Sullivan neu entdecken. Leben und Werk Harry Stack Sullivans und seine Bedeutung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse. Mit einem Vorwort von Gaetano Benedetti. Aus dem Italienischen von Julia Rader. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2005. 537 Seiten, € 49,90.. Psyche – Z Psychoanal., 61(8):814-816.

(2007). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 61(8):814-816

Conci, Marco: Sullivan neu entdecken. Leben und Werk Harry Stack Sullivans und seine Bedeutung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse. Mit einem Vorwort von Gaetano Benedetti. Aus dem Italienischen von Julia Rader. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2005. 537 Seiten, € 49,90.

Review by:
Ulrike May

Marco Conci, ein in München ansässiger italienischer Psychiater und Psychoanalytiker, hat ein Buch über Harry Stack Sullivan geschrieben, das 2000 in italienischer Sprache erschien und nun ins Deutsche übertragen wurde.

Sullivan (1892-1949), amerikanischer Psychiater und Psychoanalytiker, frühes Mitglied der American Psychoanalytic Association, Gründer der Zeitschrift Psychiatry, der William Alanson White Foundation und Mitbegründer einer großen interdisziplinären Ausbildungsstätte, der Washington School of Psychiatry, wird der Neopsychoanalyse zugeordnet, einer von der IPA-Psychoanalyse bislang wenig respektierten Fraktion. Seitdem die Interpersonalisten infolge der Veränderung der Mitgliedschaftsbedingungen Teil der IPA geworden sind, hat auch Sullivan an Ansehen gewonnen. Denn die Gruppe um Mitchell zählt ihn zu ihren Gründervätern, so daß nun, wie uns Conci zeigt, versucht wird, Sullivan in den Mainstream zu reintegrieren. Nichts hat sich verändert in Sullavans Leben, Werk und Leistung — und doch wird er anders gesehen.

Die beiden ersten Kapitel von Concis Buch geben einen Überblick über die Frühgeschichte der Psychoanalyse in den USA. William James, James Jackson Putnam, Adolf Meyer, Stanley Hall, Ely Jeliffe, William Alanson White und die amerikanischen Aktivitäten von Ernest Jones werden vorgestellt. Wir erfahren viel Neues, beispielsweise über Freuds Vorlesungen an der Clark University. Danach schildert Conci Leben (Kap. 3) und Werk Sullivans (Kap. 4) und zeichnet dabei die Umrisse einer Geschichte der Neopsychoanalyse, die für uns von ganz besonderem Interesse ist. In einem extra Kapitel werden wir mit Sullivans Theorie und Therapie der Schizophrenie vertraut gemacht, einem Gebiet, auf dem er Pionierarbeit leistete (Kap. 5). Kapitel 6 macht uns mit der Chicagoer Schule der Soziologie und deren fundamentaler Bedeutung für Sullivans intellektuelle Entwicklung bekannt. In Kap. 7 wird Sullivans Theorie und Technik erörtert, und zuletzt (Kap. 8) wird die Relevanz von Sullivans Werk für die Gegenwart herausgearbeitet und eine Linie von ihm zur zeitgenössischen relationalen Psychoanalyse Mitchells gezogen.

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