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Charlier, M. (2007). Macht und Ohnmacht.: Religiöse Tradition und die Sozialisation des muslimischen Mannes. Psyche – Z Psychoanal., 61(11):1116-1131.

(2007). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 61(11):1116-1131

Macht und Ohnmacht.: Religiöse Tradition und die Sozialisation des muslimischen Mannes

Mahrokh Charlier

Übersicht: Den vielschichtigen Auseinandersetzungen und Konflikten zwischen der westlichen und der islamischen Welt liegt aus Sicht der Autorin eine grundsätzliche Divergenz zugrunde. Diese ergibt sich einerseits aus dem absolutistischen Anspruch der islamischen Theologie und der Idealisierung von Vergangenheit und Tradition mit dem Ziel der Unveränderbarkeit sowie andererseits aus dem stetigen Fortschritts- und Veränderungsbestreben der westlichen Welt. Die Autorin versucht die Wechselwirkung zwischen den autoritär-patriarchalischen Grundsätzen in der islamischen Tradition und der Familienstruktur anhand der Vater-Sohn-Beziehung nachzuzeichnen. Im Gegensatz zur auf Individualität ausgerichteten Struktur westlicher Gesellschaften, in denen Ambivalenz und die individuationsfördernde Funktion der Adoleszenz eine zentrale Rolle spielen, zielt die islamische Welt auf eine Gruppenidentität und bietet keinen Raum für Ambivalenz und Adoleszenz. Der Zusammenprall der unterschiedlichen Wertesysteme in der globalisierten Welt bedeutet für die islamische Welt eine Bedrohung ihrer patriarchalischen Werte und geht für den islamischen Mann mit einer Angst vor dem Verlust seiner männlichen Identität einher.

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