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West-Leuer, B. (2007). »New Realities«.: eXistenZ von David Cronenberg und Mulholland Drive von David Lynch: Wenn äußere Realität und psychische Realität nicht unterschieden werden. Psyche – Z Psychoanal., 61(12):1241-1254.

(2007). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 61(12):1241-1254

Film-Revue

»New Realities«.: eXistenZ von David Cronenberg und Mulholland Drive von David Lynch: Wenn äußere Realität und psychische Realität nicht unterschieden werden

Review by:
Beate West-Leuer

Realitätsprinzip und Realitätsverlust in Psychoanalyse und Film

In eXistenZ von David Cronenberg (USA 1999) und Mulholland Drive von David Lynch (USA 2001) sind psychische Realität und äußere Realität für den Zuschauer kaum noch zu unterscheiden. Narzißtische und psychotische Ängste der Protagonisten bilden Dreh- und Angelpunkte des Leinwandgeschehens. Um die zwei Filme zu »verstehen«, muß sich der Betrachter auf ihre Psycho-Logik einlassen. Dies erzeugt nicht nur Lust-, sondern auch Angstgefühle und ruft damit diverse Abwehrmechanismen auf den Plan.

Im Drei-Instanzen-Modell der Psychoanalyse (Ich-Es-Überich) fungiert das Ich als Hüter der Realität. Mit Hilfe von Funktionen wie Wahrnehmung, Denken, Realitätsprüfung und Abwehr gewinnt es relative Autonomie gegenüber den Einflüssen des eigenen Unbewußten, aber auch gegenüber der Umwelt. In der Regel erstreben wir aber mehr als eine die inneren Wünsche und Ängste balancierende Anpassung an die Realität. Wir möchten uns vielmehr weiter entwickeln, indem wir uns im Laufe unseres Lebens von den verschiedensten Erfahrungen auf jeweils spezifische Weise berühren und verwandeln lassen. Dabei »verlieren« wir uns in unzähligen mehr oder weniger realistischen Selbstzuständen. Erst im nachhinein gelingt es dem Ich, sich diese Erfahrungen reflexiv anzueignen (Eberhard 2005).

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