Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To suggest new content…

PEP-Web Tip of the Day

Help us improve PEP Web. If you would like to suggest new content, click here and fill in the form with your ideas!

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Gephart, W. Rohde-Dachser, C. (2007). Heimkehr im Strahlenkranz.: Eine psychoanalytische Interpretation des Films Dead Man. Psyche – Z Psychoanal., 61(12):1255-1263.

(2007). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 61(12):1255-1263

Heimkehr im Strahlenkranz.: Eine psychoanalytische Interpretation des Films Dead Man

Review by:
Wolfgang Gephart

Christa Rohde-Dachser

Der Film Dead Man erzählt von der Reise eines jungen Mannes von Cleveland, dem Ort seiner Herkunft, in den Westen Amerikas zu einer Stadt mit Namen »Machine« und von dort aus mit einer Kugel in der Brust weiter zu dem Indianerdorf, von wo aus ein Kanu ihn sterbend ins Meer hinausträgt. Dead Man ist die Geschichte einer Reise in den Tod. Formal präsentiert er sich als Wildwestfilm im Stil der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts und mit der für dieses Film-Genre typischen Betonung von Gewalt. Er ist aber auch ein Film, der mit fortschreitender Handlung immer mehr nach innen führt. Dies ist auch einer der Gründe, warum der Film in schwarzweiß gedreht ist. Farben erinnern, so Jarmusch, zu sehr an eine uns vertraute Welt, während Dead Man sich von dieser Welt immer weiter entfernt. Die in schwarzweiß gedrehten Szenen steigen teilweise wie Traumbilder aus dem Dunkel der Leinwand auf, um nach wenigen Minuten wieder zu erlöschen, bis aus dem Schwarz heraus ein neues Traumbild auftaucht. Sie folgen auch keinem chronologischen Handlungsablauf, sondern spiegeln innere Gefühlszustände wider, in die sich der Zuschauer hineingezogen fühlt. Das begleitende Gitarrenspiel Neil Youngs verstärkt diesen regressiven Sog. Die Parallelen, die sich von hier zum psychoanalytischen Traumverständnis und zur psychoanalytischen Theorie innerer Objekte ziehen lassen, liegen auf der Hand.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.