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Däuker, H. (2007). Zwiebel, Ralf, und Annegret Mahler-Bungers (Hg.): Projektion und Wirklichkeit. Die unbewußte Botschaft des Films. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht). 2007. 235 Seiten, € 29,90.Wohlrab, Lutz (Hg.): Filme auf der Couch. Psychoanalytische Interpretationen. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2006. 196 Seiten, € 19,90.. Psyche – Z Psychoanal., 61(12):1281-1283.

(2007). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 61(12):1281-1283

Buchbesprechungen

Zwiebel, Ralf, und Annegret Mahler-Bungers (Hg.): Projektion und Wirklichkeit. Die unbewußte Botschaft des Films. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht). 2007. 235 Seiten, € 29,90.Wohlrab, Lutz (Hg.): Filme auf der Couch. Psychoanalytische Interpretationen. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2006. 196 Seiten, € 19,90.

Review by:
Helmut Däuker

Ende der fünfziger Jahre des zurückliegenden Jahrhunderts — Film und Psychoanalyse sind zu diesem Zeitpunkt beide etwa 65 Jahre >alt< — bereiteten John Huston und der als Drehbuchautor engagierte Jean-Paul Sartre das Projekt eines Freud-Films vor. Beide überwarfen sich jedoch, und Sartre wird später schreiben: »Einmal, als er [Huston] in bezug auf Freud von seinem >Unbewußten< sprach, hat er etwas Komisches gesagt: >In meinem ist nichts<« (Pontalis, J.-B. [1984]: Drehbuch Freud, Drehbuch Sartre. In: Sartre, J.-P.: Freud. Das Drehbuch. Reinbek 1995, S. 12). Wir wissen nicht genau, woran Huston dachte, als er von >seinem< Unbewußten sprach. Immerhin wurde ihm diese Aussage von Sartre in den Mund gelegt, der ja selbst die Existenz des Unbewußten anzweifelte. Unter diesen Voraussetzungen einen Film über Freud zu drehen konnte wohl nicht gut gehen. Was sich indessen zu einem erfolgreichen und auch für Nichtanalytiker attraktiven Anwendungsbereich der Psychoanalyse entwickelt hat, ist die auf dem Wege psychoanalytischer Interpretationen in den Blick genommene >unbewußte Botschaft< von Filmen. In vielen Städten mit psychoanalytischen Instituten haben sich inzwischen Veranstaltungsreihen und Tagungen etabliert, die ein breites Spektrum psychoanalytischer Filmanalyse präsentieren.

Den beiden zu besprechenden Büchern merkt man die reichhaltige Erfahrung der Herausgeber und Autoren mit Filminterpretationen an, was auch den theoretischen Beiträgen zur aktuellen Diskussion der Filmpsychoanalyse gutbekommt.

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