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Blum, H.P. (2009). Antisemitismus in Freuds Fallgeschichten: Ein Prolog zur Psychoanalyse des Rassismus und des sozialen Vorurteils. Psyche – Z Psychoanal., 63(3):256-280.

(2009). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 63(3):256-280

Antisemitismus in Freuds Fallgeschichten: Ein Prolog zur Psychoanalyse des Rassismus und des sozialen Vorurteils

Harold P. Blum, M.D.

Translated by:
Aus dem Amerikanischen von Ulrike Stopfel

In allen klassischen Fallgeschichten Freuds, in vielen seiner anderen Schriften und auch in seiner persönlichen Korrespondenz ist der Einfluß des Antisemitismus spürbar, wie er zu Freuds Zeit in Wien grassierte. Die vorliegende Arbeit geht diesem Einfluß und den damit zusammenhängenden Konflikten in den Fallgeschichten nach. Konflikte und Ambivalenzen bezüglich der jüdischen Identität sind bei Freud, bei seinen Patienten und in deren Behandlung erkennbar vorhanden, auch wenn sie nicht eigens angesprochen oder analysiert werden. Der Antisemitismus taucht in den Protokollen der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung nicht auf und fand in der frühen psychoanalytischen Literatur so gut wie keine Beachtung. Die Problematik des Rassismus und des sozialen und kulturellen Vorurteils wurde bewußt und unbewußt umgangen. Nach dem Willen Freuds sollte die Psychoanalyse nicht mit einer speziellen ethnischen Gruppe identifiziert werden, sondern universell gültig und anwendbar sein. Eine Betrachtung unter dem Aspekt des Antisemitismus kann unser Verständnis der kulturellen Dimensionen der Fallgeschichten, der Entwicklung der Psychoanalyse insgesamt und der Biographie Freuds erweitern. Die Erkenntnis dessen, was der Antisemitismus bewirkte, läßt sich heute auf andere Formen der Verfolgung und des soziokulturellen Vorurteils wie auch auf deren häufig lautlosen Einfluß auf den analytischen Prozeß ausdehnen.

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