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Stehr, H. (2009). Kritischer Kommentar zu Ursula Kreuzer-Haustein: »Feindselige Gegenübertragungen und die Aggressionskonzepte des Analytikers«. Psyche – Z Psychoanal., 63(3):306-312.
  

(2009). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 63(3):306-312

Kontroverse

Kritischer Kommentar zu Ursula Kreuzer-Haustein: »Feindselige Gegenübertragungen und die Aggressionskonzepte des Analytikers«

Harm Stehr

Der Umgang mit eigenen feindseligen Gefühlen ist neben der erotischen Gegenübertragung eine der größten Herausforderungen für jeden Psychoanalytiker. Andererseits entzünden sich seit Freuds Todestriebhypothese (1920g) an den Aggressionskonzepten die schärfsten theoretischen Kontroversen.

Der Titel »Feindselige Gegenübertragungen und die Aggressionskonzepte des Analytikers« weckt die Erwartung einer vergleichenden Studie über die aus differenten Aggressionskonzepten resultierenden klinischen Praxeologien im Umgang mit feindseliger Gegenübertragung. Diese Erwartung wird - um es vorwegzunehmen - leider enttäuscht und von der Autorin selbst als Zukunftsaufgabe benannt, indem sie ihren Aufsatz mit der Anregung schließt, »zu untersuchen, ob und wie die jeweiligen Aggressionskonzepte des Analytikers seine Deutungsarbeit prägen« (S. 548). Diese Anregung möchte ich im Folgenden im Sinne der Förderung eines offenen Pluralismus in kritischer Weise aufgreifen und versuchen, die aus einer intersubjektiv-kontextuellen Theorie der Aggression resultierenden Praxisaspekte der von U. Kreuzer-Haustein favorisierten Theorie und ihren klinischen Folgerungen alternativ beizufügen.

Nach der Darstellung ihres für die Analyse feindseliger Gegenübertragungen grundlegenden Verständnisses der projektiven Identifizierung und einem aus führlichen Fallbericht, auf den ich später zurückkommen werde, beschäftigt sich die Autorin mit der Frage, wie die bewußten und unbewußten Vorannahmen des Analytikers darüber, wie Aggression entsteht, und die Differenzierung, die er im Spektrum aggressiver Manifestationen vornimmt, seine Haltung prägen, mit der er Aggressionen in sich, im Patienten und in der analytischen Beziehung erlebt, versteht und deutet.

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