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Ruschig, C. (2009). Psychoanalyse in totalitären und autoritären Regimes (Wien). Psyche – Z Psychoanal., 63(11):1161-1164.
  

(2009). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 63(11):1161-1164

Tagungsberichte

Psychoanalyse in totalitären und autoritären Regimes (Wien)

Chirine Ruschig

Daß Psychoanalyse in Diktaturen, unter autoritären und totalitären Regimes, möglich ist, stehe fest und sei seit mindestens 20 Jahren bekannt, sagte Mitchell Ash am zweiten Tag der Tagung. Offen sei nur die Frage: wie? Oder: Sind allgemeine Aussagen über das Verhältnis von Wissenschaft und Politik, in diesem Falle Psychoanalyse und Politik, möglich? Ist die Situation der Psychoanalyse in den totalitären Regimes Europas mit der Situation in den autoritären Regimes von Südamerika oder mit der unter dem Kommunismus der Sowjetunion vergleichbar? Der in Wien lehrende amerikanische Historiker hatte Vertreter seiner und anderer Wissenschaften sowie Psychoanalytiker zu einer dreitägigen Tagung zum Thema »Psychoanalyse in totalitären und autoritären Regimes« eingeladen.

Auch in Diktaturen konsumiere man Kultur, gehe in die Oper oder zum Arzt, besuche ein Konzert oder ein Restaurant. Es gibt also auch in derartigen Zeiten einen Alltag, und den möchte Ash in den Blick rücken. Patienten, die in solchen Regimes den Psychoanalytiker aufsuchen, gehörten - so Ash - offensichtlich nicht zu den Verfolgten. Aus welchen Gründen suchen sie einen Analytiker auf?

Innerhalb des von Mitchell Ash geleiteten Forschungsprojekts »Brüche und Kontinuitäten der Geschichte der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung 1938-1945« der Wiener Psychoanalytischen Akademie (WPA) wird auch die Sozialstruktur der Patienten von August Aichhorn untersucht.

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