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Hirsch, M. (2009). Piegler, Theo: Mit Freud im Kino. Psychoanalytische Filminterpretationen. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2008. 262 Seiten, €29,90.. Psyche – Z Psychoanal., 63(12):1265-1267.
    

(2009). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 63(12):1265-1267

Piegler, Theo: Mit Freud im Kino. Psychoanalytische Filminterpretationen. Gießen (Psychosozial-Verlag) 2008. 262 Seiten, €29,90.

Review by:
Mathias Hirsch

Den zahlreichen »psychoanalytischen Filmclubs« in jeder größeren oder Universitätsstadt in Deutschland entsprechen die aus ihnen hervorgegangenen zahlreichen Veröffentlichungen der letzten Zeit. Meist sind es Vielautorenbücher, da es ja auch immer Kollegengruppen sind, deren Mitglieder reihum ihre bevorzugten Filme zur Diskussion stellen. Insofernist Theo Pieglers Buch eine Ausnahme, als er als Alleinautor 13 Filme unter psychoanalytischen Gesichtspunkten bearbeitetet hat. In einem Prolog führt Peter Kutter die Macht der Bilder des Kinos auf die Menschen auf die Korrespondenz der äußeren Bilder des Films mit den auch unbewußten inneren Bildern des Zuschauers zurück. Identifikationen vielfältiger Art fänden statt, geradeweil der Film menschliche »Grenzsituationen« (Karl Jaspers) behandelt: Kampf, Liebe, Schuld und Tod, besonders auch Macht und die Konfrontationen mit der Endlichkeit des Lebens. Mit Parallelen zur Visualität des Traums, auch der Metapher der »Urhöhle des Uterus« (S. 11) für den dunklen Kinosaal und seine Einladung zur Regression, mit Platons Höhlengleichnis bis hin zum Vergleich mit der Urszene und dem mit ihr verbundenen Voyeurismus entwirft Kutter das Spektrum der Verwandtschaft von Psychoanalyse und Film. Einleitend ergänzt Piegler die Parallele von Traum und Film noch mit dem Hinweis auf den »Dreamscreen« Bertram Lewins: die Brust der Mutter als Projektionsfläche des Säuglings.

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