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Rohde-Dachser, C. (2011). Weiß, Heinz: Das Labyrinth der Borderline-Kommunikation. Klinische Zugänge zum Erleben von Raum und Zeit. Stuttgart (Klett-Cotta) 2009. 220 Seiten, 4 29,90.. Psyche – Z Psychoanal., 65(1):88-91.

(2011). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 65(1):88-91

Weiß, Heinz: Das Labyrinth der Borderline-Kommunikation. Klinische Zugänge zum Erleben von Raum und Zeit. Stuttgart (Klett-Cotta) 2009. 220 Seiten, 4 29,90.

Review by:
Christa Rohde-Dachser

Wie weit Borderline-Patienten von Übertragungsdeutungen profitieren können, darüber gibt es in der psychoanalytischen Szenerie bis heute widersprüchliche Meinungen. Für Rudolf (2006) bringen Borderline-Patienten dazu nicht die notwendigen strukturellen Voraussetzungen mit und reagieren auf Übertragungsdeutungen deshalb in der Regel mit einer Verschlechterung ihres Befindens. Dabei bezieht er sich insbesondere auf die kleinianische Psychoanalyse (Rudolf, S. 85ff.). Heinz Weiß, selbst ein hervorragender Kenner der kleinianischen und postkleinianischen Psychoanalyse, kommt in seinem 2009 erschienenen Buch Das Labyrinth der Borderline-Kommunikation zu einem anderen Ergebnis.

Borderline-Patienten verfügen, so seine Kernhypothese, über keinen psychischen Raum, in dem sie ihre emotionalen Erfahrungen symbolisieren und sich als eigenständiges Subjekt erleben können. Sie müssen ihre Wünsche, Gefühle und Ängste deshalb auf dem Weg der projektiven Identifizierung in anderen unterbringen, auf deren konkrete Anwesenheit sie aus diesem Grunde existenziell angewiesen sind. In der psychoanalytischen Situation wird diese Position dem Analytiker zugewiesen. Der Analytiker muss diese Rolle übernehmen und dem Patienten so lange als Container zur Verfügung stehen, bis dieser in der Lage ist, die in ihn projizierten Selbstanteile in modifizierter Form wieder zurückzunehmen.

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Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

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