Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To refine search by publication year…

PEP-Web Tip of the Day

Having problems finding an article? Writing the year of its publication in Search for Words or Phrases in Context will help narrow your search.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Bayer, L. Gaines, J. (2011). »Engaging with climate change: Psychoanalytic Perspectives«, London 16./17. 10. 2010. Psyche – Z Psychoanal., 65(5):464-468.

(2011). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 65(5):464-468

Tagungsbericht

»Engaging with climate change: Psychoanalytic Perspectives«, London 16./17. 10. 2010

Lothar Bayer und Jeremy Gaines

Mit diesem Tagungsthema betrat die British Society in ihrem ältesten und renommiertesten Institut im Byron House Neuland. Der Klimawandel und die Zerstörung unserer Biosphäre liegen bislang abseits psychoanalytischer Fragestellungen.

Etwa 150 Teilnehmer waren ins Institute of Psychoanalysis gekommen, um sich mit den sechs Hauptvorträgen, denen jeweils zwei Diskutanten zugeordnet waren, auseinanderzusetzen. Die Liste der auf dem Podium vertretenen ReferentInnen, die unter www.beyondthecouch.org.uk nachzulesen ist, war vielversprechend und hochkarätig.

Die Konferenz war als interdisziplinärer Austausch mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Fakultäten (Ökonomen, Biologen, Soziologen, Historikern, Politologen), mit Umweltaktivisten, Politikern und Psychotherapeuten konzipiert. Nach Auffassung des Instituts-Direktors Dr. David Bell, der die Begrüßungsrede hielt, biete dieser Rahmen die beste Möglichkeit, die Spezifität des Beitrags der Psychoanalyse, ihren Blick auf die innere Realität des Subjekts, hervortreten zu lassen und vor der Folie der unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren. Hierzu müsse die Psychoanalyse das klinische Feld, in das sie sich seit Jahrzehnten immer mehr zurückziehe, und die damit verbundene Orientierung am einzelnen Menschen überschreiten. Die kulturtheoretische Relevanz ihres Beitrags werde davon abhängen, ob es gelingt, individual-psychologischen Reduktionismus zu vermeiden und gleichzeitig die Besonderheit ihrer Deutungsperspektive und ihres spezifischen Gegenstandes zu bewahren.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.