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Gsell, M. Zürcher, M. (2011). Licht ins Dunkel der Bisexualität: Bisexualität, anatomische Geschlechtsdifferenz und die psychoanalytische Bedeutung von »männlich« und »weiblich«. Psyche – Z Psychoanal., 65(8):699-729.

(2011). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 65(8):699-729

Licht ins Dunkel der Bisexualität: Bisexualität, anatomische Geschlechtsdifferenz und die psychoanalytische Bedeutung von »männlich« und »weiblich«

Monika Gsell und Markus Zürcher

Das Konzept der psychischen Bisexualität gilt als bedeutendes Element der psychoanalytischen Theorie, obwohl dessen genaue begriffliche Klärung bis heute fehlt. Ungeklärt geblieben sind insbesondere die Verknüpfung mit der Triebtheorie und die Frage, was männlich und weiblich im psychoanalytischen Sinne eigentlich bedeuten. Aus einer streng triebtheoretischen Perspektive wird in diesem Beitrag argumentiert, dass sich das bi in Bisexualität nicht primär auf männlich und weiblich bezieht, sondern auf die Begriffe aktiv und passiv. Bisexualität bedeutet das gleichzeitige Vorhandensein von aktiven und passiven Triebzielen in ein und demselben Individuum, unabhängig vom Geschlecht. Erst sekundär und als Resultat einer unbewussten Verlötung werden aktiv und passiv mit männlich und weiblich assoziiert. Weshalb aber kommt diese Verlötung von aktiv-männlich resp. passiv-weiblich zustande? Was bedeutet sie für das Verständnis von Männlichkeit und Weiblichkeit und was für die psychische Entwicklung von Männern und Frauen? Ziel des folgenden Beitrages ist es, in der Beantwortung solcher Fragen das außerordentliche Potential des triebtheoretischen Konzepts der Bisexualität aufzuzeigen.

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