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Büsser, R.S. (2011). Das »Gretchenphänomen«: Die Komplizenschaft mit den Lügen Fausts: Oder: Die aktive Suche nach dem idealen Objekt. Psyche – Z Psychoanal., 65(8):752-764.

(2011). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 65(8):752-764

Klinische Werkstatt

Das »Gretchenphänomen«: Die Komplizenschaft mit den Lügen Fausts: Oder: Die aktive Suche nach dem idealen Objekt

Renata Sgier Büsser

Wie Gretchen scheinen viele Frauen in unserer Zeit auf einen Partner wie Faust zu warten, ihn gleichsam zu suchen. Dabei scheinen sich die perverse Selbstüberschätzung, die Grenzenlosigkeit, die Idealisierung der Macht der »verschiedenen Fausts« und der unbewusste Wunsch der »Gretchenfrauen« nach einem idealen Objekt gegenseitig anzuziehen. Eine bei den »Gretchenfrauen« vordergründig als ödipal erscheinende Partnerwahl entpuppt sich als Suche nach einer ödipalen Lösung und Korrektur der narzisstischen Traumata aus der Mutterbeziehung. Die Idealisierung des Objekts, der Beziehung, entspricht in Wahrheit der Idealisierung der Eltern-Kind-Beziehung, der Idealisierung einer Mutter, die sich um ihr Kind kümmert, ihm Bestätigung und Raum gibt, damit es sich selbst besetzen und sich von ihr trennen kann. Frühe Todesängste führen, wenn sie nicht in perversen Abwehrmechanismen verhärtet werden, oft zu dieser unbewussten Idealisierung der Eltern-Kind-Beziehung. Erst wenn in der Kur zu den Todesängsten und den damit verbundenen aggressiven Gefühlen vorgedrungen wird, zeichnet sich eine Entwicklung ab.

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