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Schülein, J.A. (2011). King, Vera & Gerisch, Benigna (Hg.): Zeitgewinn und Selbstverlust. Folgen und Grenzen der Beschleunigung. Frankfurt/M., New York (Campus) 2009. 262 Seiten, € 29,90.. Psyche – Z Psychoanal., 65(11):1126-1129.

(2011). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 65(11):1126-1129

Buchbesprechungen

King, Vera & Gerisch, Benigna (Hg.): Zeitgewinn und Selbstverlust. Folgen und Grenzen der Beschleunigung. Frankfurt/M., New York (Campus) 2009. 262 Seiten, € 29,90.

Review by:
Johann August Schülein

Für Alice im Wunderland ist das weiße Kaninchen, welches unentwegt durch die Gegend rast und keine Zeit hat, noch eine komische Figur, die im Ensemble mit dem verrückten Hutmacher, der Grinsekatze und anderen seltsamen Figuren aus dem Kabinett der Phantasie auftritt. Die Zeit hat sich seitdem buchstäblich geändert. Der Hutmacher ist noch genauso verrückt, aber weiße Kaninchen sind inzwischen der Normalfall. Die Modernisierung der Gesellschaft hat, so die übereinstimmende Feststellung der Zeitdiagnostiker, zu einer enormen Beschleunigung geführt. Die technischen und sozialen Bedingungen sorgen dafür, dass immer mehr möglich und wirklich wird. Wir sind entsprechend Zeitartisten: morgens in Wien, mittags in Frankfurt, abends wieder zurück; wir sind dabei qua E-Mail und Handy für alle erreichbar und qua Internet mit allem in Kontakt; wir koordinieren und balancieren eine Fülle von unterschiedlichen Themen, Beziehungen, Aktivitäten.

Die Kehrseite ist der Druck, mit der Verdichtung und intensiven Nutzung der Zeit Schritt halten zu müssen. Dass das nicht nur positive Effekte hat, ist evident. Immer in Bewegung sein zu müssen, ist in jeder Hinsicht immer auch riskant. Speed kills - das musste im Märchen schon der Hase erfahren, der versuchte, im Wettlauf gegen die allgegenwärtige Konkurrenz mitzuhalten. Man ist zwar schneller unterwegs, aber bleibt selbst auf der Strecke.

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