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PEP-Web Tip of the Day

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Danckwardt, J.F. (2012). Makarova, Elena: Ways of growing up. Erna Furman 1926-2002. Texts & Interviews. Amsterdam (Stichting Kunstenaarsverzet 1942-1945) 2007 221 Seiten, mit DVD; zu beziehen über Dr. Hans Ester, j.ester@let.ru.nl. Psyche – Z Psychoanal., 66(2):181-183.

(2012). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 66(2):181-183

Makarova, Elena: Ways of growing up. Erna Furman 1926-2002. Texts & Interviews. Amsterdam (Stichting Kunstenaarsverzet 1942-1945) 2007 221 Seiten, mit DVD; zu beziehen über Dr. Hans Ester, j.ester@let.ru.nl

Review by:
Joachim F. Danckwardt

Erna Furman-Popper, 1926 in Wien geboren und 2002 in Cleveland gestorben, war eine bekannte Kinderanalytikerin. Sie studierte nach 1945 bei Anna Freud in Hampstead und an der Universität London. Ab 1952 arbeitete sie fast 50 Jahre am Hanna Perkins Center for Child Development in Cleveland, Ohio. Sie war Ehrenmitglied der American Psychoanalytical Association und Präsidentin der International Association of Child Psychoanalysis. Verfasst hat sie annähernd 200 Artikel und 8 Bücher, zuletzt On Being and Having a Mother (2001).

Der Stiftung Stichting Kunstenaarsverzet 1942-1945 ist es unter dem Vorsitz von Etty Mulder gelungen, die wenig bekannte Zeit der Jugend und Adoleszenz von Erna Furman zu dokumentieren, die sie im Ghetto Theresienstadt verbringen musste. Seit 1941 waren dorthin 153 108 Juden deportiert worden, von denen 34 396 starben und 86 934 nach Auschwitz und in andere KZs verbracht wurden. Erna Furman wurde im Oktober 1942 zusammen mit ihrer Mutter, ihrer Großmutter und drei Tanten dorthin deportiert. Sie hatten dem nach England geflüchteten Vater, Karl Popper, nicht mehr folgen können; nach 1946 fand Erna Furman ihn dort wieder. Mutter, Großmutter und eine Tante kamen in Theresienstadt um, zwei weitere Tanten wurden in Auschwitz ermordet. Als auch sie Anfang 1943 nach Auschwitz abtransportiert werden sollte, weigerte sie sich mit dem Hinweis, sie sei erst 16 Jahre alt und habe noch zu leben. Der erstaunte Jakob Edelstein, lt. Historiker Sergei Makarov tschechischer Zionist sowie erster Judenältester im Ghetto (* 1903 in Horodenka, Galizien, † 20. 6. 1944 im KZ Auschwitz), ließ ihr nach einer Weile mitteilen, dass sie durch den Tod ihrer Mutter am gleichen Morgen einen »anderen Status« erhalten habe [als bei der in Auschwitz drohenden Selektion auf der Rampe: Mutter mit Kind], und ließ sie aussteigen. »[…] by dying she saved my life« (S. 61f.). Als Furman ein Jahr später, Ende 1944, wieder abtransportiert werden sollte, sprach sie gleichermaßen mit dem SS-Obersturmführer Rahm in seinem Dialekt und kam aus dem Transport heraus.

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