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Engel, U. (2012). Kristeva, Julia: Das weibliche Genie Melanie Klein. Das Leben, der Wahn, die Wörter. Aus dem Französischen von Johanna Naumann. Gießen (Psychosozial Verlag) 2008. 274 Seiten, € 44,90.. Psyche – Z Psychoanal., 66(2):189-190.

(2012). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 66(2):189-190

Kristeva, Julia: Das weibliche Genie Melanie Klein. Das Leben, der Wahn, die Wörter. Aus dem Französischen von Johanna Naumann. Gießen (Psychosozial Verlag) 2008. 274 Seiten, € 44,90.

Review by:
Ursula Engel

Julia Kristeva beschreibt Leben und Werk Melanie Kleins, einer »Hauptfigur der Psychoanalyse, an der man nicht mehr vorbeikommt« (S. 10), folgt »geduldig der Entwicklung und Kristallisierung der Besonderheiten« (S. 18) von Kleins Theorie und Praxis, beschreibt sie erfrischend zügig, dabei gleichzeitig umfassend, wenn auch nicht so detailliert wie Phyllis Grosskurth in ihrer 1986 erschienenen, mittlerweile als Standardwerk geltenden Biographie. Kristeva legt den Schwerpunkt mehr auf Melanie Kleins klinische Praxis und ihre Theorie, die nach »schmerzhaften Kontroversen die fruchtbarsten Folgen [bewirkten], deren sich die Psychoanalyse, besonders die britische, rühmen kann« (S. 15).

Kapitel für Kapitel beschreibt Kristeva Kleins Entwicklung von der Einführung der Spieltechnik in der Kinderanalyse über die Entdeckung der Bedeutung der Objektbeziehungen für die kindliche Entwicklung, den Todestrieb und die Angst, den archaischen Ödipus und das frühe Über-Ich, die primäre Weiblichkeitsphase bis zur weiblichen Sexualität und zum Elternpaar als das »erste psychoanalytische Modell der auf dem Paar gründenden Sexuierung« (S. 126). So entsteht das Panorama des geängstigten, aggressiven Säuglings, das sich fundamental unterscheidet von Freuds Vorstellung des ruhigen, meist spannungslosen Kleinkindes: ein Unterschied, der ins Auge fällt, auf den Kristeva aber nicht eingeht.

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